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31.08.1990 - 

Storeboard: Der Markt hat sich stabilisiert

US-Dealer werden langsam von den ungeliebten 286ern befreit

BOSTON (IDG) - Das Geschäft des amerikanischen PC-Fachhandels, obgleich mit 253 100 Rechnerverkäufen im Juni um 2,4 Prozent schwächer als im Mai, präsentierte sich im zweiten Quartal 1990 lebhafter als im Vergleichszeitraum 1989: Um 9,5 Prozent nahm die Zahl der verkauften Einheiten zu. Das texanische Forschungs-Unternehmen Storeboard Inc. spricht von einem stabilisierten Markt.

Die von den Händlern wegen ihrer geringen Margenträchtigkeit so gering geschätzten 286-basierten PCs sind jetzt bei den Stückzahlen im Niedergang: Während 386sx- und 386-Mikros im Juni auf Anteile im Fachhandel von 23,5 beziehungsweise 20,7 Prozent zulegten, brachen die ATs auf nur noch 33,5 Prozent der Computerverkäufe ein. Langsam, aber sicher schieben sich die Top-end-PCs mit 486er-Prozessoren nach vorn, machen gleichwohl bisher nur ein halbes Prozent des Fachhandels-Volumens aus.

Den zweiten Wachstumsmonat in diesem Verkaufskanal in Folge verzeichnet Apple Computer, wobei der Umsatz steiler anstieg als die Stückzahlen-Verkäufe. Der Mac llcx war im Juni das Brot-und-Butter-Produkt Apples: Nach einer Absatzsteigerung um über 30 Prozent gegenüber Mai machte das Modell im Juni 27 Prozent aller verkauften Macs aus. Im Vergleich zum zweiten Quartal 1989 verzeichneten die Fachhändler einen eher schleppenden Absatz der Apple-Mikros insgesamt. Der Umsatz, befeuert durch die Spitzenmodelle sowie durch den Macintosh Plus und den Mac SE, nahm gleichwohl um nahezu zehn Prozent zu.

Compaq-Kunden warten Produktankündigung ab

IBM macht sich weiterhin vorwiegend mit dem PS/2-55sx auf den Schreibtischen breit: 32 Prozent aller blauen PCs tragen die entsprechende Typenbezeichnung. In toto legte IBM gegenüber Mai 1990 um 8,5 Prozent, im Quartalsvergleich um 15 Prozent der Stückzahlen zu. Das Geschäftsvolumen im zweiten Quartal war gar um 22,6 Prozent größer als von April bis Juni 1989. Noch kürzlich beklagte Probleme mit den SCSI-Adaptern der PS/2-Modelle 65sx und 80/25 scheinen beseitigt: Deren Absatz schnellte nach oben.

Compaq dagegen mußte sich im Juni mit weniger verkauften PCs als im Mai zufrieden geben: Der Rückgang betrug 8,5 Prozent. Die Kunden, so Storeboard, scheinen die Ankündigung neuer Produkte abzuwarten. Außerdem waren Lieferprobleme bei den Deskpro-Modellen 386/20e und 386s aufgetreten. Signifikant schwach waren die Verkäufe aller Compaq.