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15.08.2003 - 

Umsatz im Online-Handel wächst langsamer

US-Firmen investieren weiter in E-Business

MÜNCHEN (CW) - Laut einer Studie fließen über 20 Prozent des IT-Budgets amerikanischer Unternehmen in E-Business-Initiativen. Während viel Geld in ERP-Software und Server-Hardware investiert wird, ist die Nachfrage nach Web-Services- und EAI-Lösungen eher gering.

Das zu EDS gehörende Beratungshaus A.T. Kearney und der auf E-Business spezialisierte Verlag Line 56 Media befragten 150 IT-Manager von Firmen mit mehr als 250 Millionen Dollar Jahresumsatz. Die Umfrage ergab, dass zwei Drittel der Unternehmen genauso viel wie bisher in E-Business investieren wollen, ein Viertel möchte das Budget leicht aufstocken. Die Personalausgaben umfassen etwa 30 Prozent der E-Business-Investitionen. Software macht 26 Prozent und professionelle Services 24 Prozent aus. Auf Hardware entfallen 19 Prozent.

Die Studie schlüsselt die Ausgaben nach Anwendungen, E-Business-Werkzeugen und Infrastruktur auf. Demnach wollen die Firmen durchschnittlich für etwa 16,4 Millionen Dollar Netzwerk- und Infrastrukturtechnik anschaffen. Das Kaufvolumen der Anwendungssoftware liegt bei 15,2 Millionen Dollar, das von E-Business-Werkzeugen bei elf Millionen Dollar.

Bei den Investitionen in Softwareprodukte stehen ERP-Systeme mit 21 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Portalen mit 19 Prozent. CRM- und SCM-Systeme liegen mit 16 Prozent gleichauf. Unter den E-Business-Werkzeugen sind vor allem Content- und Dokumenten-Management-Lösungen gefragt (16 beziehungsweise 15 Prozent). Tools zur Business-Analyse kommen auf 13 Prozent.

Ein Fünftel der Infrastuktur- und Netzwerkausgaben machen Server-Hardware aus, gefolgt von Server-Software (14 Prozent) und Datenbanken (zwölf Prozent). Sicherheitslösungen und Produkte für interne Netze liegen bei zehn Prozent. Erstaunlicherweise kommen die oft ins Rampenlicht gerückten Themen EAI und Web-Services nur auf acht und sieben Prozent. (fn)

Abb: Hardware dominiert Infrastrukturausgaben

Das meiste Geld für E-Business-Lösungen kostet die Hardware, gefolgt von Software, Datenbanken, Sicherheit und internen Netzen. Quelle: A.T. Kearney/Line 56 Media