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06.04.1990 - 

1988 Schänden in Milliardenhöhe

"US-Industrie sucht Schutz gegen Software-Raubkopien

WASHINGTON (vwd) - Die weltweit zunehmende Anzahl von Raubkopien bedroht die US-Software-Industrie und könnte den Technologieaustausch mit Entwicklungsländern ernstlich behindern, heißt es in einem vom Congressional Office of Technology Assessment herausgegebenen Bericht.

Durch die Software-Piraterie sei der US-Industrie, die auf dem Weltmarkt einen Anteil von 70 Prozent halte, allein 1988 in einigen "Problem"-Ländern ein Schaden von über 500 Millionen Dollar entstanden. In manchen Ländern sei die Raubkopier-Branche bereits so verwurzelt, daß viele amerikanische Unternehmen wenig Neigung zeigten, diese Märkte mit Produktneuerungen zu beliefern. Dabei handle es sich in erster Linie um Dritte-Welt-Länder, die eine eigene Computerindustrie aufbauen wollten, es sich aber nicht leisten könnten, die notwendige Software auf legalem Wege zu beschaffen.

In den USA und in Westeuropa anerkannte Regeln für den Handel mit Software gebe es in Japan und dein meisten Entwicklungsländern nicht, heißt es weiter.

Die Studie schätzt den Einnahmenverlust der US-Industrie in Software- und angeschlossenen Bereichen für 1988 auf insgesamt 60 Milliarden Dollar.