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GM und Daimler-Chrysler helfen ins Internet


10.11.2000 - 

US-Mitarbeiter erhalten verbilligten AOL-Zugang

MÜNCHEN (CW) - Die Automobilriesen General Motors und Daimler-Chrysler spendieren ihren US-Mitarbeitern einen deutlich verbilligten Internet-Anschluss. Statt der 22 Dollar, die der Zugang pro Monat kostet, müssen die insgesamt rund 300 000 Angestellten nur drei Dollar bezahlen.

Auch auf den Internet-Zugang via Fernseher gibt es Firmenrabatt: Der Service AOL-TV kostet Mitarbeiter von General Motors und Daimler-Chrylser fünf Dollar pro Monat - eine Settop-Box von Philips inklusive. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von AOL-TV in Verbindung mit dem Satelliten-TV-Service Direct-TV für 32 Dollar monatlich. "Wenn so viele Mitarbeiter wie möglich auf das Internet zugreifen, kommt das auch unserem Business zugute", begründet Daimler-Chrysler-President James Holden die Initiative seines Unternehmens. "Wir wollen eine Belegschaft mit Internet-Durchblick." Bei GM haben derzeit rund 75 Prozent der Beschäftigten einen PC zu Hause stehen.

Auch AOL bietet der Vorstoß der Autobauer nach Ansicht von Analysten handfeste Vorteile: Laut Henry Blodget von Merrill Lynch wandelt sich der Netzzugang immer mehr zu einem "Muss" für den Verbraucher. Auch könne AOL seine Online-Werbeumsätze erheblich steigern. Wenn sich nur die Hälfte der Mitarbeiter von GM und Daimler-Chrysler bei AOL anmelde, seien zusätzliche Umsätze von 30 bis 40 Millionen Dollar pro Jahr durchaus realistisch. Außerdem seien Geschäftsbeziehungen zu großen Traditionsunternehmen von Vorteil.

In Deutschland sind Bestrebungen dieser Art - etwa verbilligte PCs für Mitarbeiter - bislang an steuerlichen Hürden gescheitert. Denn da solche Angebote einen geldwerten Vorteil bieten, müssen sie hierzulande versteuert werden.