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10.04.2007

US-Regierung stemmt eines der größten SOA-Projekte

Behörden erwarten Einsparungen in Milliardenhöhe.

Unter den noch relativ wenigen großen SOA-Vorhaben dürfte das Projekt US-amerikanischer Regierungsbehörden eines der ambitioniertesten sein. Innerhalb von zehn Jahren will die Administration mit Hilfe einer SOA-Infrastruktur rund fünf Milliarden Dollar Kosten sparen. Ziel des Vorhabens ist ein einheitliches Finanz- und Personalverwaltungssystem für sämtliche Regierungsbehörden und -abteilungen der Vereinigten Staaten. Verantwortlich dafür zeichnet eine behördenübergreifende Expertengruppe mit dem sperrigen Namen Federal Service-Oriented Architecture Community of Practice (SOA CoP).

Das Intranet-basierende System wollen die Behörden gemeinsam mit mehreren IT-Herstellern und Beratern auf die Beine stellen, berichtet Brand Niemann, Co-Chairman der SOA CoP. Mit im Boot sind die Firmen Data Access Technologies, Booz Allen Hamilton, DynAccSystem, Kapow, MetaMatrix und Sun.

In einem ersten Schritt geht es dem IT-Manager zufolge vor allem darum, die heterogenen Finanzdatenbestände der diversen Regierungsstellen zu integrieren. Danach werde die Finanzanwendung mit dem SOA-basierenden HR-System verbunden. Bislang arbeiten unterschiedliche Finanz- und Personalverwaltungssysteme weitgehend unabhängig voneinander, was zu einem hohen Abstimmungsaufwand führt. (wh)