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11.07.1997 - 

Private Anbieter sollen Netzadressen vergeben

US-Regierung zieht sich aus dem Internet-Geschäft zurück

Im Rahmen ihrer Bestrebungen, das Internet den Kräften des freien Marktes zu überantworten, will die US-Regierung nun auch ihren finanziellen Beitrag zur Finanzierung der Vergabe von Internet-Adressen senken. Derzeit subventioniert die Administration mit jährlich 500000 Dollar die Internet Assigned Numbers Authority (Iana), wie die für die Internet-Adressenvergabe zuständige Organisation heißt.

Nach den Plänen der Clinton-Regierung soll diese Aufgabe künftig eine private Organisation übernehmen. Dabei will das Weiße Haus, so Präsidenten-Berater Ira Magaziner, den Übergang möglichst weich gestalten. Als Nachfolgeorganisation der Iana fungiert nach der derzeitigen Konzeption ab 1998 die Arin. "In dem Ausmaß, in dem das Internet stärker geschäftlich genutzt wird, ist es wichtig, daß es sich zu einem privatwirtschaftlich organisierten System entwickelt", begründet Magaziner den Rückzug der US-Regierung. Die Arin soll künftig die IP-Adressen in großen zusammenhängenden Bereichen den Internet-Service-Providern (ISPs) sowie Großunternehmen zuteilen. Die ISPs wiederum, so das Modell, vergeben die Nummern an ihre Kunden und arbeiten mit der für Domain-Namen zuständigen Network Solutions Inc. zusammen, um sicherzustellen, daß den Nummern die entsprechenden Domain-Namen zugeordnet sind.