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08.01.1993 - 

GSA beugt sich dem Druck von Mitbietern

US-Regierungsauftrag an Zenith ist fuer ungueltig erklaert worden

Erst vor drei Monaten war ZDS der Zuschlag von der US-Regierung erteilt worden, nachdem die Bull-Tochter zusammen mit anderen Anbietern erfolgreich gegen die urspruengliche Vergabe des 740- Millionen-Dollar-Kontraktes an die teurer anbietenden Hersteller Compuadd und Sysorex opponiert hatte. Was die GSA zu ihrem Vorgehen veranlasste, war bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren, weil sie die Begruendung ihrer Entscheidung noch nicht veroeffentlicht hat.

Die gegen den Zuschlag an ZDS opponierenden Parteien unter Fuehrung von Compuadd hatten behauptet, die AirForcce habe die Gebote inkorrekt bewertet und die ZDS-Lieferfaehigkeit ueberschaetzt. Zugleich wurde gefragt, weshalb die Tochter eines auslaendischen Unternehmens den US-Regierungsauftrag erhalte.

Wie weiter mit Desktop IV verfahren wird, ist offen. Ein Beobachter ging davon aus, dass das Bietverfahren entweder neu eroeffnet oder dass der Auftrag endgueltig storniert wird. Die Regierung koennte auch beschliessen, die Order in den Desktop V- Kontrakt, den naechsten Auftrag ueber die Lieferung von Rechnern, einzubinden.

Der GSA-Beschluss hat in franzoesischen Wirtschaftskreisen erneut die Ansicht bestaerkt, dass es praktisch unmoeglich sei, in den Markt fuer Auftraege der amerikanischen Administration einzudringen.