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21.06.1996 - 

Abschied von der Monokultur

US Robotics peilt den PDA-Markt an

Die Palm Computing Division von USR hatte als eigenständiges Unternehmen zunächst mit Software für PDAs auf sich aufmerksam gemacht. Unter anderem stammen Teile der Software für Apples "Newton" und Sonys "World Link" und das PDA-Betriebssystem "Geos" sowie die zeichenorientierte Texterkennungs-Software "Graffiti" von Palm Computing. Unter dem Dach von USR produziert man nun auch Hardware.

Als Peripheriegerät für Desktops und Laptops

Der Pilot ist ein Organizer mit PC-Anbindung, der als Peripheriegerät für Desktop- und Laptop-Computer gedacht ist. Das Gerät arbeitet mit einem "68328"-Prozessor von Motorola, der mit 16 Megahertz getaktet ist. Das 300 KB große Betriebssystem "Palm OS" befindet sich im System-ROM mit 512 KB Größe. Der eigentliche Arbeitsspeicher kann zwischen 32 und 512 KB ausgebaut werden. Die grafische Darstellung erfolgt über ein berührungsempfindliches LC- Display. Mittels einer speziellen Docking-Station wird der Pilot über eine serielle Verbindung an den PC angeschlossen. Er bietet auf Knopfdruck eine automatische Datensynchronisation. Ein Datenabgleich per Modem ist ebenfalls möglich.

Das Palm-OS bietet mit einem Terminkalender, einem Adreßbuch, Merkzetteln sowie einem Taschenrechner und einem Notizblock alle gängigen Funktionen eines Personal Information Managers (PIM). Die Handschrifterkennung erfolgt über eine verbesserte Version von Graffiti. Eine PIM-Software mit vergleichbarem Leistungsumfang für den "Host-PC", die unter Windows 95 läuft, gehört zum Lieferumfang. Darüber hinaus werden auch gängige PIM-Systeme von Fremdherstellern wie der Lotus Organizer, Now Up-to-date und andere unterstützt.

Die PC-Software ist in der Lage, die Daten mehrerer Pilot-Besitzer zu verwalten, so daß beispielsweise eine Sekretärin die Termine einer ganzen Abteilung unter Kontrolle halten und diese bei Bedarf auf die PDAs übertragen kann. Software-Development-Kits (SDKs) für den Pilot sind verfügbar. In den USA wird das Gerät bereits für 299 Dollar angeboten, ab August soll auch eine deutsche Version erhältlich sein, die 775 Mark kosten wird.