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25.11.1994

US-Softwarehaeuser bringen neue Produkte heraus Die Spracherkennung verlaesst nun das Experimentierstadium

SAN MATEO (IDG) - Eine viel diskutierte, bisher aber nur selten produktiv eingesetzte Technologie ist die der Spracherkennung und -verarbeitung. Das scheint sich nun zu aendern: In den Vereinigten Staaten macht derzeit eine Reihe von Softwarehaeusern mit neuen Produkten auf sich aufmerksam.

Tastatur und Maus kann der Anwender vergessen, wenn er "Listen for Irma" nutzt, ein auf Stimmen reagierendes Navigationssystem von der Digital Communications Associates Inc. (DCA) in Alpharetta, Georgia (Tel. 001-800/348 32 21). Mit Kommandos in normal gesprochener Sprache, so versichert der Hersteller, lassen sich Daten abfragen, Anwendungen bedienen, Host-Sessions eroeffnen und geschaeftskritische Aufgaben erledigen. Die Software laeuft auf Windows-PCs mit einer der gaengigen Soundkarten und wird im Bundle mit zwei weiteren Werkzeugen vertrieben.

"Thoughts" heisst das soeben praesentierte Diktier-Utility der PCvoice Inc. mit Sitz in Roswell, Georgia. Das 80-Dollar-Produkt formt die Aeusserungen des Anwenders in OLE-2.0-Objekte um, die sich in diverse Applikationen, etwa E-Mail-Systeme oder Spreadsheets, einbetten lassen. Das Utility arbeitet laut Hersteller mit saemtlichen Windows-kompatiblen Soundkarten (Tel. 001-404/343 82 01).

Mit der Auslieferung von Release 2.0 ihres Spracherkennungspakets "Recognizer" sowie ihres Developer-Toolkits fuer Windows und Unix hat die BBN Hark Systems Corp., Cambridge, Massachusetts, begonnen. Recognizer ist ein sprecherunabhaengiges Erkennungssystem, das fuer Anwender designed wurde, die Sprachverarbeitung in bestehende Applikationen integrieren wollen. Der Preis der Software haengt von der Menge der Woerter ab, die verstanden werden soll. Er liegt zwischen 250 und 3500 Dollar (Tel. 001-617/873 46 36).

Recognizer funktioniert, ohne dass der Sprecher seinen Sprachfluss durch Pausen unterbrechen muss - eine Eigenschaft, die auch fuer ein neues, bisher namenloses System der Speech Systems Inc., Boulder, Colorado, gilt. Das Softwarehaus bringt in Kuerze ebenfalls ein sprecherunabhaengiges Erkennungssystem unter Windows heraus, das von der Entropic Research Laboratory Inc., Washington, in Lizenz genommen wurde. Zuvor hatte Speech Systems hauptsaechlich Softwarehaeuser mit Developer-Kits beliefert, damit diese Spracherkennung in ihre Anwendungen einbetten koennen. Das neue System nun soll direkt an den Endkunden gehen, der es unter anderem als Diktierprodukt im Umfeld vertikaler Anwendungen nutzen kann (Tel. 001-303/938 11 10).

Zwei weitere Produkte stammen von der Voice Processing Corp., Cambridge, Massachusetts (Tel. 001-617/494 01 00), und der Wildfire Communications Inc., Lexington, Massachusetts (Tel. 001- 617/674 15 00). Voice Processing bietet zum Jahresende mit "VPro Flex" ein Toolkit an, mit dem bestehende und neue Anwendungen um Spracherkennungs-Features erweitert werden koennen. Wildfire liefert ab Januar 1995 den "Electronic Assistant", der Telefon- Management-Systeme mit Spracherkennungseigenschaften ausstattet.