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07.04.2000 - 

Acht Millionen Produkte von Cross Commerce

US-Startup betreibt Online-Handel als Internet-Dienstleistung

SAN FRANZISKO (IDG) - Anwender, denen der Einstieg in den Internet-Handel zu aufwendig ist, können diese Aufgabe ab Ende April an den Dienstleister Cross Commerce übertragen. Der Newcomer kann für die Kunden, ohne dass diese selbst in Erscheinung treten müssen, eigenen Angaben zufolge acht Millionen Produkte online anbieten.

Cross Commerce hat eine Infrastruktur aufgebaut, die es dem Unternehmen erlaubt, als Application-Service-Provider (ASP) für den Online-Handel aufzutreten. Das Angebot der E-Commerce-Software ist in 26 Kategorien geordnet, die laut Dienstleister mit rund acht Millionen Produkten gefüllt werden. Das Angebot reicht von Blumen über Bücher bis zu PCs. Der Service umfasst Darstellung und Verkauf der Produkte, die Abwicklung der Kreditkartenzahlung - inklusive einer Seriositätsprüfung der Käufer - sowie die Annahme von Beschwerden und zurückgeschickter Ware. Zu diesem Zweck hat Cross Commerce ein Bearbeitungszentrum und eine kostenfreie Support-Hotline eingerichtet. Verdienen will Cross Commerce durch eine Umsatzbeteiligung.

Technisch installieren die Kunden Softwarekomponenten auf ihrem Web-Server, deren Aufgabe es ist, Produkt- und Kaufinformationen mit dem System des Dienstleisters auszutauschen. Es handelt sich dabei um Plugins, die auf der Extensible Markup Language (XML) basieren. Als Application Server wird schon deshalb das "Weblogic" von Bea Systems verwendet, weil Peter Nordberg, CEO und Mitbegründer von Cross Commerce, zuvor CEO bei Weblogic war. Als Datenbank kommt "Oracle 8" zum Einsatz. Die Hardware stammt von Sun Microsystems und wurde wie der Application Server an einen weiteren Dienstleister, die Hosting-Company Exodus Communications ausgelagert. Für einen raschen Seitenaufbau soll ein Seiten-Caching mit Hilfe von "Cache-Flow" vom gleichnamigen Hersteller sorgen. Erste Stellungnahmen von Anwenderunternehmen klingen vertrauenerweckend. So zeigte sich Don Dodge, Engineering Director bei Altavista beeindruckt: "Das ist ein vielversprechender Weg, um E-Commerce in den Griff zu bekommen, ohne selbst investieren zu müssen."