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25.01.2005

US-Startup Secure 64 will Itanium-Chips tunen

Mehr Performance und Sicherheit versprochen.

Das Startup-Unternehmen Secure 64 hat eine Software entwickelt, die Itanium-CPUs zu einer deutlich besseren Performance verhelfen soll. Außerdem biete sie Sicherheitsfunktionen, mit denen sich unter anderem Online-Bezahlvorgänge gegen Hacker-Angriffe und Computerviren absichern lassen, heißt es beim Hersteller.

Mitbegründer von Secure 64 ist Bill Worley, ehemals Chefwissenschaftler bei Hewlett-Packard und Vater der "PA-Risc"-Technologie. Laut Peter Cranstone, Chief Executive Officer bei Secure 64, bieten Itanium-CPUs derzeit nur rund 20 Prozent mehr Leistung als 32-Bit-Chips. Das liege daran, dass die gängigen Betriebssysteme die Vorteile der Architektur nicht ausnutzten. Das Problem löst die von Worley entwickelte "Web Edge Engine" durch eine "Custom Execution Layer" genannte Ausführungsschicht. Diese nutzt die Fähigkeit der Itanium-CPU, mehrere Instruktionen parallel auszuführen. Sie aktiviert außerdem Funktionen des Prozessors, die den Zugriff auf die Ressourcen des Servers begrenzen. Das soll Hacker davon abhalten, Schadroutinen auszuführen.

Den Entwicklern zufolge lassen sich spezielle Anwendungen mit Web Edge Engine ohne ein weiteres Betriebssystem ausführen. Die Software ersetze jedoch vollwertige Systeme nicht.

Intel wollte bislang kein Statement abgeben. (lex)