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02.04.2004 - 

Klage wegen gescheiterter Softwareeinführung

US-Uni fordert von Peoplesoft 510 Millionen Dollar

MÜNCHEN (IDG) - Ein Staatsanwalt im US-Bundesstaat Ohio hat Softwareanbieter Peoplesoft auf 510 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Grund ist die gescheiterte Einführung einer Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Lösung an der Cleveland State University.

Die Anklage gegen Peoplesoft lautet auf Betrug, Vertragsbruch und fahrlässige Tatsachenverfälschung. 1997 hatte die Universität in Cleveland ein IT-Projekt gestartet, um eine spezielle ERP-Lösung zur Studentenverwaltung von Peoplesoft einzuführen.

Doch bereits kurz nach dem Start gab es erste Probleme. Patches und nachfolgende Releases konnten die Schwierigkeiten nicht beheben. Bis heute funktionierten einzelne Module nicht oder nur eingeschränkt, heißt es in der Klagebegründung.

Gründe dafür seien unter anderem falsche Informationen von Seiten Peoplesofts. So habe der Softwareanbieter versichert, die Lösung laufe auf dem alten Mainframe der Universität. Als sich dies nicht bewahrheitete, mussten die Verantwortlichen neue Server anschaffen. (ba)