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Geschäfte per Handy


21.01.2000 - 

US-Unternehmen sehen im WAP die Zukunft des Internet

FRAMINGHAM (IDG) - Während hierzulande noch über Sinn und Unsinn der Internet-Nutzung per Handy diskutiert wird, hat auf der anderen Seite des Atlantiks längst der Run auf das mobile Internet begonnen. Große US-Unternehmen setzen bereits auf das Wireless Application Protocol (WAP), um neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Zögern in Deutschland noch viele Companies in Sachen WAP-Engagement, so bauen in den USA immer mehr Unternehmen auf diese neue Form der Kommunikation. Klangvolle Namen wie ABC News, Yahoo oder Bloomberg halten ihre Informationen für die Benutzer mobiler Endgeräte wie Handys, PDAs etc. bereit.

Angesichts dieser Entwicklung warnt Don Tapscott, Chairman der Alliance for Converging Technologies, Anwender davor, zu lange mit einem WAP-Engagement zu warten. Diesen Unternehmen drohe der gleiche Imageverlust wie den Companies, die erst spät einen Internet-Auftritt realisierten.

Deshalb hält der Chairman auch wenig davon, sich hinter der Argumentation zu verstecken, dass wegen der Allianz zwischen Microsoft und Ericsson die Zukunft des WAP-Standards ungewiß sei, weil die Gefahr bestehe, dass die beiden Partner eine proprietäre Lösung entwickelten. Argumenten wie diesen hält Tapscott zudem entgegen, dass nach Prognosen von Analysten bereits im Jahr 2003 die Zahl der Telefone mit Internet-Zugang (600 Millionen Geräte) die Menge der Internet-fähigen PCs übersteige (500 Millionen Rechner). Angesichts dieser Entwicklung sind für ihn eher Schritte wie die Partnerschaft von Amazon und Sprint empfehlenswert. Beide Unternehmen arbeiten an einer Amazon-Mini-Web-Seite, so dass Handy-Benutzer die Produkte via Telefon bestellen können.