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19.05.1995

US-User haben bessere Vorbedingungen Europas Anwender nicht reif fuer Apples Multimedia-Konzepte

CANNES (CW) - Die Multimedia-Technologie steht noch auf wackeligen Beinen - zumindest in Europa. Die Symbiose aus Audio, Video, Bildern und Text sowie die Informationsgewinnung durch Online- Dienste sorgen jenseits des grossen Teichs fuer weitaus mehr Furore als auf dem alten Kontinent. Das musste kuerzlich auch der kalifornische Multimedia-Pionier Apple auf der ersten Etappe seiner weltweiten New-Media-Tournee registrieren.

Die suedfranzoesische Filmmetropole Cannes waehlte Apple fuer den Startschuss der Multimedia-Tour, "New Media Forum". Doch duerfte sich die Spindler-Company aus Cupertino von den folgenden Shows in Los Angeles und New York mehr Akzeptanz fuer ihre Konzepte erhoffen. Vor allem eingeschraenkte Telekommunikations- Infrastrukturen und im Vergleich zum Land der unbegrenzten Moeglichkeiten relativ hohe Telefonkosten in Europa sowie kulturelle Unterschiede zwischen den beiden Kontinenten lassen Anwender in der Alten Welt am Potential von Multimedia zweifeln.

"Wir nutzen einfach noch nicht die Vorteile dieser Moeglichkeit. Der Markt ist schlichtweg noch nicht praesent", zeigte sich beispielsweise Francesco Tato, Chef des italienischen Verleger- Unternehmens Mondadori Group, skeptisch. Waehrend sich zahlreiche Besucher der Apple-Tour relativ einig ueber den zaehen Multimedia- Markt in Europa waren, gingen die Meinungen darueber, wie man hiesigen Anwendern den neuen Medien-Mix schmackhafter machen koenne, auseinander.

In Europa existieren, so Helmut Fluhrer, Manager bei der Burda GmbH & Co., gravierende Generationsunterschiede. Waehrend Kinder heutzutage fast selbstverstaendlich mit Videospielen und Online- Diensten aufwuechsen bevorzugten erwachsene Angestellte noch immer traditio-nelle Arbeitsmethoden.