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21.09.1990 - 

Weitere Portierungen sollen folgen

US-Versicherung bringt 308X-Programm auf PC

LONDON (CW) - Um Kosten zu sparen und neue Netzwerk- und Mainframekapazitäten zu schaffen, hat die John Hancock Mutual Life Insurance Company einen ungewöhnlichen Weg beschnitten: Der IBM-Anwender hat eine der wichtigsten Marketing-Anwendungen vom Großrechner auf den PC heruntergeladen.

Nach einem Bericht des Brancheninformationsdienstes Computergram hat das Unternehmen innerhalb von vier Jahren das Programm von einem IBM-308x-Großrechner auf PCs mit einem 286er Intel-Prozessor portiert - Arbeitsplatzrechner, die von insgesamt 400 Geschäftsstellen genutzt werden. Die Anwendung dient dazu, Benutzern einen Überblick über Kosten von Policen sowie über die verschiedenen Wahlmöglichkeiten der Versicherten zu geben.

Der Aufwand für dieses Projekt war beträchtlich: Um das Programm auf die neue MS-DOS-Umgebung zuzuschneiden, mußte ein Großteil der Software neu geschrieben werden. Einen Teil dieser Arbeit hat die Lebensversicherung selbst geleistet, den Rest hat das amerikanische Unternehmen Benefit Technologies übernommen.

Unter anderem wurden eine einheitliche Benutzeroberfläche sowie Funktionsschlüssel und verbesserte Help-Features geschaffen. Obwohl das Projekt so erfolgreich verlief, daß in den nächsten Jahren eine Reihe weiterer Anwendungen vom Mainframe auf den PC portiert werden sollen, will das Unternehmen vorsichtig bleiben: Aufgrund mangelnder Sicherheitsvorkehrungen bei PCs sollen eine Reihe kritischer Anwendungen den Mainframe nicht verlassen.