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22.11.1991 - 

Ameritech Corp. ordert 1,8 Millionen Anschlüsse

USA:Bell-Companies erteilen Siemens-Tochter EWSD-Aufträge

BOCA RATON (CW) - Die Siemens Stromberg-Carlson Corp. hat in den USA zwei große Aufträge an Land gezogen und damit eigenen Angaben zufolge ihre Position als drittgrößter Lieferant für Vermittlungstechnik in Amerika gefestigt. Zuschläge erhielt das Unternehmen für seine EWSD-Systeme von der Ameritech Corp. und der Bell South Corp., die beide zu den sieben regionalen Bell-Telefongesellschaften gehören.

Die US-Tochtergesellschaft der Siemens AG, die im Dezember 1990 aus dem Zusammenschluß der Unternehmen Siemens Communication Systems und Stromberg-Carlson entstand, wird in den nächsten fünf Jahren insgesamt 1,8 Millionen Teilnehmeranschlüsse in EWSD-Technik an die in Chikago ansäßige Ameritech Corp., die viertgrößte Bell-Company, liefern. Ebenso entschied sich die größte der sieben "Baby-Bells", die Bell South Corp., Atlanta, laut Siemens AG erstmals für den EWSD-Einsatz in ihrem Telefonnetz.

Bisher hatte von den sieben Bell-Gesellschaften nur die Bell Atlantic Corp. EWSD-Technik von der amerikanischen Siemens-Tochter geordert. Der deutsche Konzern vertreibt seit 1984 seine Vermittlungstechnik in den USA, nachdem damals das Fernmeldemonopol von AT&T fiel und die regionalen Bells gegründet wurden. Der Erfolg der Siemens Stromberg-Carlson Corp. ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß die amerikanischen Operating-Companies derzeit ihre analogen Vermittlungsanlagen gegen digitale Systeme austauschen. Siemens wird mit den beiden Aufträgen laut Erwin Hardt, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, noch in diesem Geschäftsjahr die angepeilten zehn Prozent Marktanteil in den USA schaffen. Die stärksten Anbieter in den Vereinigten Staaten sind AT&T und Northern Telecom.