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20.12.2013 - 

Seattle

USA klagen Microsoft-Manager wegen Insiderhandel an

Die US-Behörden werfen einem ehemaligen Microsoft-Manager und einem befreundeten Börsenhändler verbotenen Insiderhandel vor.

Das Duo aus dem Raum Seattle, wo der Software-Konzern seinen Sitz hat, soll mit Spekulationen auf Basis vertraulicher Firmengeheimnisse insgesamt mehr als 393.000 Dollar an Profit eingestrichen haben (umgerechnet 288.000 Euro). Die 32 und 28 Jahre alten Männer seien am Donnerstag vor dem Bezirksgericht von Seattle angeklagt worden, erklärte die zuständige Staatsanwaltschaft. Den Angaben zufolge steht auf Insiderhandel bis zu 20 Jahre Gefängnis sowie eine Geldstrafe von bis zu fünf Millionen Dollar. Auch die US-Börsenaufsicht SEC hat sich in den Fall eingeschaltet und zivilrechtliche Schritte eingeleitet.

Firmenschild auf dem Microsoft-Campus in Redmond bei Seattle
Firmenschild auf dem Microsoft-Campus in Redmond bei Seattle
Foto: Microsoft

Der ältere der zwei Männer war laut Anklageschrift in der Finanzabteilung von Microsoft beschäftigt und habe den jüngeren mit Tipps versorgt. So habe er verraten, dass Microsoft ins Digitalgeschäft der US-Buchhandelskette Barnes and Noble investieren wolle sowie Geschäftszahlen vor der Veröffentlichung ausgeplaudert. Der Börsenhändler habe daraufhin mit Optionsgeschäften auf Aktienkursbewegungen gewettet. Den Gewinn hätten die Männer geteilt. (dpa/tc)

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