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03.10.1997 - 

Hohe Einfuhrzölle bestätigt

USA schotten Markt für Supercomputer ab

Jüngster Anlaß für die Aktivitäten der Behörde war die geplante Einfuhr eines Supercomputers der japanischen NEC Corp. (siehe CW Nr. 36 vom 5. September 1997, Seite 13: "NEC sieht sich von US-Behörde..."). Die ITC kam in einer einstimmigen Entscheidung zu dem Schluß, daß der Deal der US-Industrie im allgemeinen sowie der Silicon-Graphics-Tochter Cray Research im besonderen Schaden zufügen würde. Die Behörde bestätigte damit eine frühere Entscheidung des Handelsministeriums, derzufolge NEC-Supercomputer mit Antidumping-Zöllen von 454 Prozent und entsprechende Rechner der Fujitsu Ltd. mit Zöllen in Höhe von 173 Prozent belegt werden sollten.

Der ITC-Beschluß ist nur die jüngste Aktion einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die US-Behörden seit Ende der 80er Jahre durchgesetzt haben, um die heimische Supercomputer-Industrie vor vermeintlichen Dumping-Angeboten aus dem Ausland zu schützen. So übten verschiedene Regierungsstellen etwa Druck auf das Massachusetts Institute of Technology (MIT) oder die National Aeronautics and Space Administration (Nasa) aus, um den Erwerb von vergleichsweise günstigen japanischen Superrechnern zu unterbinden.