Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.03.1991 - 

Nun soll im Februar 1992 endgültig Schluß sein

USA verlängert erneut Frist für Telecom-Verhandlungen

WASHINGTON (vwd) - Um ein weiteres Jahr verlängerten die USA die Frist für die Verhandlungen über den Zugang von amerikanischen Unternehmen zu den europäischen und südkoreanischen Märkten für Telekommunikations-Ausrüstungen und -Dienstleistungen. Danach sollen nun die Gespräche am 23. Februar 1992 endgültig beendet sein. Auf Gegenmaßnahmen wird bis dahin verzichtet.

Der amerikanische Kongreß hatte die Regierung im Handelsgesetz von 1988 aufgefordert, gegen Zugangsbeschränkungen für US-Anbieter auf ausländischen Telecom-Märkten vorzugehen. Ein Jahr später wurden die EG und Südkorea als Hauptverhandlungspartner genannt. Das Handelsgesetz sah zunächst eine Frist bis zum 23. Februar 1990 vor, die dann um ein Jahr verlängert wurde. Sollten bis dahin keine "akzeptablen" Vereinbarungen mit den beiden Verhandlungspartnern erzielt werden, sah das Gesetz Vergeltungsmaßnahmen gegen Handelsbeschränkungen vor.

Die US-Handelsbeauftragte Carla Hills begründete die jüngste Verlängerung der Frist mit dem "substantiellen Fortschritt", den die Verhandlungen im abgelaufenen Jahr erreicht hätten. Es bleibe aber noch eine Menge zu tun, um einen höheren Marktanteil für US-Unternehmen durchzusetzen Das Volumen allein des FG-Marktes für Telekommunikations-Ausrüstungen bezifferte Frau Hills auf 20 bis 25 Milliarden Mark jährlich.

Optimistisch für die Verhandlungen, so die amerikanische Handelsbeauftragte weiter, stimmten sie die Beratungen innerhalb der EG über eine Erleichterung der Produkterprobung sowie die beabsichtigte Liberalisierung und Harmonisierung der Märkte für Satelliten-Kommunikation und Mobilfunk. Zusätzliche Impulse könnten die Verhandlungen durch die im Rahmen der Uruguay-Runde angestrebte Verbesserung des Auslandszugangs bei Telekommunikations-Aufträgen von Regierungen erhalten.