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14.10.1988 - 

Unternehmen verhandelt bereits mit Hewlett-Packard:

USAC verbindet inkompatible Systeme

HAMBURG (CW) - Zur Verbindung von Rechnern und Peripherie-geräten mit serieller Schnittstelle, die wegen unterschiedlicher Standards in diesem Bereich nicht kommunizieren können, hat das Hamburger Unternehmen Comacs eine Lösung vorgestellt.

Es handelt sich dabei um einen Baustein mit der Bezeichnung USAC (Universal Serial Asynchronous Connector), der die vorhandenen Schnittstellen analysiert, die fehlenden elektrischen Verbindungen automatisch herstellt und so die Kommunikation ermöglicht. Auf diese Weise, so USAC-Erfinder Schöneberg, können Geräte mit jeder Variante einer seriellen Schnittstelle zusammenarbeiten. "Wir wollen dem Anwender die Qual abnehmen, den Lötkolben rauszuholen, um seine Geräte zu verbinden."

Zusätzlich kann der USA-Chip die vorhandene elektrische Spannung erkennen und auf einem Bildschirm anzeigen sowie die Baudrate einer Datenübertragung analysieren.

Comacs will das Produkt nicht selbst verkaufen, sondern über OEMs in den kommerziellen Markt gehen. Ziel des Unternehmens ist es, daß die Hersteller ihre Produkte von vornherein mit dem Chip ausstatten und so die Kompatibilität mit jedem anderen - seriellen - Gerät gewährleisten.

Nach eigenen Angaben steht Comacs bereits in Verhandlung mit Hewlett-Packard. Für private Anwender wird das Verbindungssystem über OEMs in Form einer Box auf den Markt kommen, über die sich bisher inkompatible Systeme verständigen können.