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23.01.2004 - 

Datenschützer warnen vor Angriffen über Memory-Sticks und WLAN-Adapter

USB-Schnittstelle lädt zum Missbrauch ein

MÜNCHEN (CW) - Mit Diskless PCs und kontrollierten Netzen glauben viele Unternehmen, ihre Arbeitsplatzrechner unter Kontrolle zu haben. Datenschützer weisen nun auf ein bislang oft übersehenes Sicherheitsrisiko hin, die USB-Schnittstelle. Immer häufiger werden Memory-Sticks für den Datenklau missbraucht.

Intrusion-Detection-Systeme, Firewalls, biometrische Erkennungsverfahren, Chipkarten - viele Unternehmen investieren hohe Summen, um ihre IT-Infrastruktur zu schützen. Doch alle diese Aufwendungen sind vergeblich, wenn ein Schlupfloch auf dem Schreibtisch der Mitarbeiter übersehen wird. Die USB-Schnittstelle (Universal Serial Bus) ist ein potenzielles Einfallstor für Datendiebe.

Über USB werden im Alltag Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner angeschlossen. Ebenso gut lassen sich aber sensible Informationen auf einen nicht einmal feuerzeuggroßen USB-Speicherstick kopieren. Auch können Rechner vom USB-Stick aus gebootet werden. Datendiebe haben so die Möglichkeit, die Schutzmechanismen des installierten PC-Betriebssystems zu umgehen.

Der Datenklau ist jedoch nur eine Gefahr, die von der unscheinbaren Schnittstelle ausgeht. Wird unbemerkt ein USB-WLAN-Adapter angeschlossen, kann unter Umständen der Netzverkehr von außen abgehört werden. (Ausführlicher Bericht auf Seite 14.) (hi)