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Profis müssen Standpunkt neu definieren:

User-Aktivitäten verändern DV-Landschaft

06.04.1984

LONDON (kul) - Weniger reichlich bemessen als im Vorjahr ist 1984 das DV-Budget in den meisten amerikanischen Unternehmen. Trotzdem gewinnen Computereinsatz und Rechnerleistung immer mehr an Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt das britische Marktforschungsinstitut Input Ltd. in seiner Studie "Annual Information Systems Planung Report, 1983".

Ziel der Untersuchung ist es, dem DV-Management Entscheidungshilfen für die Bereiche Organisation, Hardware, Software sowie Systemkauf und -implementierung zu geben.

Die Ansicht, in den 70er Jahren habe die Datenverarbeitung einen entscheidenden Wandel durchgemacht, fanden die Analytiker von Input wieder einmal bestätigt: 1970 befanden sich ihrer Untersuchung zufolge, alle Datenverarbeitungsaktivitäten fest in der Hand der DV-Abteilung.

Zwar lieferten die Fachabteilungen als Endbenutzer oft die benötigten Daten, doch schon die Eingabe in den Computer war Aufgabe der "Spezialisten". Die DV-Profis gewannen so das Ergebnis der Studie, immer mehr Entscheidungs- und Kontrollbefugnisse. Schließlich konnten sie sich sogar bei Hardwarekauf und Entwicklung von Anwendungssoftware unentbehrlich machen.

Der Siegeszug des Personal Computers in den Großunternehmen hat dieses Machtpotential inzwischen reichlich erschüttert und die DV-Abteilung hat in den letzten Jahren an Bedeutung eingebüßt. Die verstärkten Computeraktivitäten der Endbenutzer schaffen 1984 auch neue Aufgaben für die Profis wie Entwicklung von anpruchsvolleren Anwendungen, Softwareunterstützung oder End-User-Support.

Im "Annual Report" will Input Wege aufzeigen, wie sich die traditionelle DV-Abteilung neu profilieren kann. Die Sprachen der Vierten Generation stellen nach Ansicht der britischen Experten ebenso eine Herausforderung dar wie die Verteilte Datenverarbeitung (DDP).