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28.03.1986 - 

SW-Tool weist Entwicklern klare Rollen zu:

User-Interface entwickelt Eigenleben

HANNOVER (CW) - Ein neues Paket zur Erzeugung und Verwaltung von Benutzerschnittstellen präsentierte die PVI Precision Visuals International GmbH aus Frankfurt. Das Programm "Enter/Act" ermöglicht eine strukturelle Entwicklung von interaktiven Anwendungsprogrammen.

"Enter/Act" übernimmt im Bereich der Benutzerschnittstellen zwei wichtige Funktionen: Die Steuerung und Kontrolle aller Interaktionen, also des gesamten Dialoges, und die Generierung des entsprechenden Softwarecodes. Damit soll insbesondere der übliche hohe Zeitaufwand bei der Entwicklung von Userschnittstellen abgebaut werden. Zudem wird die Qualität der Schnittstelle erhöht und die Wartung erleichtert.

"Dagegen weist ein mit konventionellen Methoden erstelltes Interface eine erhebliche Systemstarrheit auf, da es nur für eine bestimmte Anwendung auf einer bestimmten Hardware geschrieben wird", erklärte PVI-Regionalmanager Rolf Dörr.

Darüber hinaus sei für den Benutzer die frühzeitige Testmöglichkeit der Schnittstelle oder die Berücksichtigung persönlicher Wünsche zu einem späten Zeitpunkt bei der Programmierung mit herkömmlichen Verfahren nicht gegeben.

"Enter/Act" kann als Tool eingesetzt werden und weist jedem, der am Entwicklungsprozeß eines neuen Anwendungspaketes beteiligt ist eine klar definierte Rolle zu: Der künftige Benutzer des zu erstellenden Programms spezifiziert seine Anwendungswünsche und die Beschaffenheit des Dialogsystems. Der Interface-Spezialist konzentriert sich auf die Erstellung einer komfortablen und leicht zu bedienenden Schnittstelle; er braucht sich um die dahinterstehende Applikation nicht zu kümmern. Der Anwendungsprogrammierer ist von allen Problemen der Dialogsteuerung befreit.

Jürgen Selig, European Managing Director von Precision Visuals, sieht in der weltweiten Ankündigung der Produkts auch einen wesentlichen Meilenstein für seine Gesellschaft: "Damit leiten wir unsere Weiterentwicklung vom Anbieter von Grafik-Paketen zum Software-Unternehmen ein."