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27.06.1986 - 

VDMA und IW konstatieren:

User machen SW-Anbietern Konkurrenz

KÖLN/MÜNCHEN (kul) - Zunehmende Konkurrenz aus Anwenderkreisen prognostiziert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln, den reinen Software-Anbietern. Das Ergebnis der Untersuchung basiert auf Zahlenmaterial der Fachgemeinschaft Büro- und Informationstechnik des VDMA, das aufgrund von internen Schätzungen und Umfragen bei den Mitgliedsverbänden erhoben wurde. Ein absoluter Trend lasse sich aus diesen Fakten jedoch nicht ableiten, betonte ein Sprecher des IW.

Seit 1980 ist der mit Software erzielte Umsatz in den deutschen Unternehmen von 3,4 Milliarden Mark auf 13,1 Milliarden Mark (1985) angewachsen, was einer Steigerung um das Vierfache entspricht. Gemessen an den Zuwachsraten hat die SW-Branche den ebenfalls wachsenden Hardware-Sektor eindeutig in den Schatten gestellt: Hier konnten sich die Umsatzzahlen in den vergangenen fünf Jahren nämlich nur knapp verdreifachen. Der Marktanteil der beim Anwender entwickelten Programme belaufe sich mittlerweile auf 23,8 Prozent, während es 1980 nur 16 Prozent waren, meldet das Institut der deutschen Wirtschaft.

Nach dem IW-Bericht macht die Computer-Branche einen immer größeren Teil ihrer Geschäfte mit Software. Ihr Anteil am Gesamtumsatz sei in den letzten fünf Jahren von schätzungsweise 31 auf 41 Prozent gestiegen. In diesem Geschäftsbereich, so das Untersuchungsergebnis weiter, operieren nach den Hardwareherstellern insbesondere kleine Unternehmen. Derzeit halten die Software- und Systemhäuser nach Schätzung der Fachgemeinschaft Büro- und Informationstechnik des VDMA einen Marktanteil von rund 45 Prozent.