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02.10.1987 - 

Version 3.0 soll sechs Jahre lang unverändert bleiben:

User wollen MAP-Standard einfrieren

DALLAS (CWN) - Version 3.0 des Manufacturing Automation Protocol (MAP) soll vorerst endgültig sein. Das fordert der Lenkungsausschuß der MAP/TOP Users Group in seinem "Stabilitäts-Dokument". Die Hersteller sind darin aufgefordert, sich für sechs Jahre auf die für Juni 1988 angekündigte Fassung des Fertigungsstandards festzulegen.

"MAP war bislang eine Art bewegliches Ziel", meint Anthony Friscia, President der Advanced Manufacturing Reasearch Inc., Salem/Massachusetts. "Dadurch, daß die ganze Sache bei MAP 3.0 eingefroren wird, erhalten die Anwender die Möglichkeit einzusteigen und die Anbieter die Chance für ein Return of Investment."

Von seiten der Hersteller ist deshalb wenig Widerstand gegen die Anwender-Forderung zu erwarten. Walt Kozikowski betont für die Anbietervereinigung National Electrical Manufacturers Association in Washington D.C., daß der Umsatz im Gefolge der vorangegangenen Version ziemlich enttäuschend ausgefallen sei. Die Ursache dafür liege in einer Verunsicherung der User: Kaum war die MAP-Ausführung 2.1 angekündigt, sprachen die Leute schon von 3.0.

"Keinerlei negative Auswirkungen" der Entwicklungs-Pause erwartet auch Laurie Bride, Programm-Manager für Technical and Office Protocol (TOP) beim Dienstleistungs-Unternehmen Boeing Computer Services in Seattle. Die Hersteller würden nicht daran gehindert, ihre Angebote funktional zu erweitern. Einziges Anliegen des Ausschusses sei vielmehr, "daß die Produkte kompatibel werden".

Für den Büroautomations-Standard TOP ist ebenfalls ein Stillhalte-Abkommen geplant. Laut Boeing-Sprecherin Bride wird das Statement die Kompatibilität zu MAP und ISO festschreiben. Einzelheiten müßten aber noch mit dem National Bureau of Standards abgesprochen werden. Mit einer Veröffentlichung ist im Januar des nächsten Jahres zu rechnen.