Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Update des Client-Server-Werkzeugs


04.10.1996 - 

Usoft erweitert Developer um viele neue Funktionen

Die für den Anwender auffälligsten Neuerungen des Repository- basierten Usoft-Produkts rühren von der Anpassung des Front-ends an Windows 95 her. Es unterstützt die gängigen Steuerelemente des Microsoft-GUI, beispielsweise Pop-up-Menüs, die über die rechte Maustaste aktiviert werden, und Dialoge im Notizblock-Stil. Nach Angaben des Herstellers kann die Umstellung auf Windows 95 ohne Änderungen des Applikationscodes bewältigt werden.

Aus der Sicht des Entwicklers bringen die Module "Teamwork" und die "Replizierte Rules En- gine" (RRE) die interessantesten Neuerungen. Erstere erlaubt das Exportieren von Business-Objekten in andere Anwendungen. Zusammen mit der eingebauten Versionskontrolle macht es die Wiederverwendung von Programmteilen möglich.

Die RRE, die vorher nur in einer Client-Version verfügbar war, kann sich nun auch auf dem Server um die Verteilung von Prozessen auf die vorhandenen Systemressourcen kümmern. Client- und Server- basierte Rules Engines sind in der Lage, die Übergabe von Tasks dynamisch auszuhandeln.

Zu den neuen Modulen zählt außerdem der "Binder", mit dessen Hilfe Entwickler ihre Arbeitsumgebung aus den Usoft-Komponenten zusammenstellen und konfigurieren können. Das ebenfalls neu hinzugekommene "Logical View" erlaubt die anwenderspezifische Sicht der Daten. Usoft-Anwendungstabellen können damit in einer abstrakten oder zusammengefaßten Darstellung begutachtet werden.

Usoft bietet für die Entwicklung keine proprietäre 4GL-Sprache an, sondern benutzt ANSI-Standart-SQL. Der neu hinzugekommene "SQL- Definer" erlaubt das Verfassen von SQL-Anweisungen über Point and click. Nach Angaben des Herstellers benötigen Anwender keine SQL- Kenntnisse, um mit dem Tool beispielsweise Abfragen zusammenzustellen.