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28.01.1994

Ute Claussen Objektorientiertes Pro grammieren - Mit Beispie len und Uebungen in C++ Springer Verlag, Heidelberg 1993, 246 Seiten, 48 Mark

28.01.1994

Ob das Konzept des objektorientierten Programmierens (OOP) mehr als ein Trend ist, kann nur die Zukunft zeigen. Sicher ist jedoch, das dieser Weg Programmierer eher aus der vielbeschworenen Softwarekrise herauszufuehren in der Lage ist als Konzepte der prozeduralen beziehungsweise strukturierten Programmierung.

Ute Claussen vermittelt in diesem Lehrbuch das Wissen, das als Grundlage fuer objektorientiertes Programmieren erforderlich ist. Inhaltliche Grundlage des Titels sind ein Softwareprojekt, an dem die Autorin beteiligt war, und die Ausarbeitung einer Vorlesung fuer Informatikstudenten, die sich mit den Grundlagen dieser Technik auseinandersetzte. Zielgruppe sind deshalb neben professionellen Programmierern auch Informatikstudenten.

Das erste Schwerpunkt-Kapitel erarbeitet das Konzept der OOP, indem es vor allem die Begriffe "Objekt" und "Vererbung" erklaert und jene Zusammenhaenge erlaeutert, die den Unterschied zur strukturierten Programmierung darstellen. Vor allem in den einleitenden Kapiteln geht die Autorin geradezu behutsam mit Ihren Lesern um, so als wollte sie diese nicht mit wohlklingenden "In"- Begriffen veraergern.

Der zweite Hauptteil entwickelt eine objektorientierte Analyse- und Entwurfsmethodik, mit deren Hilfe sichergestellt wird, dass sich die OOP-Konzepte in allen Phasen eines Software-Lebenszyklus wiederfinden. Der praktischen Erarbeitung und Umsetzung dient der letzte Schwerpunkt. Auf Grundlage von in diesem Buch vorausgesetzten Grundkenntnissen in strukturierten Programmiersprachen wie Pascal, Modula-2 oder C vermittelt dieser Abschnitt Basiswissen ueber die populaere Sprache C++.

Um die Uebermittlung von Botschaften zwischen Objekten als zentrales Thema objektorientierten Programmierens zu unterstreichen, werden die einzelnen Abschnitte mit einer Reihe lustiger Grafiken illustriert.

Die Bilder, auf denen vermenschlichte Computer miteinander in Kontakt zu treten versuchen, tragen dazu bei, dass der Leser waehrend der Arbeit mit dem Buch manchmal auch schmunzeln darf. Der Text ist so geschrieben, wie man es von einem guten Lehrbuch erwartet: naemlich kurz, knapp und sachlich, aber sympathisch.