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Teile der Betriebssoftware in den Mikro-Code verlagert:


13.06.1980 - 

VAM steigert Leistung für Serie 90

SULZBACH (rs) - Die Durchrsatzleistung der Modelle 3 und 4 der Serie 90 von Sperry Univac erhöht den Zusatz VAM (Virtual Accelerator Module). Häufig gefragte Elemente der Betriebssoftware werden in den Mikro-Code verlagert.

Eine Leistungsmessung mit Hardware-Monitoren ergab anhand repräsentativer Lastprofile die zu verlagernden Funktionen. Dazu gehören nach Angaben der Sperry Univac die Verarbeitung von Supervisor-Aufrufen, die Speicherverwaltung, die Unterbrechungsbehandlung, die Steuerung der Kopfpositionierung für Plattenspeicher sowie Task-Scheduling.

Eine Vergrößerung des Steuerspeichers als Träger des Mikroprogramms ermöglicht die Übernahme der genannten Funktionen in den Mikro-Code. Bei Lastprofilen, wie sie bei kommerzieller Verarbeitung üblich sind, läßt sich laut Sperry Univac die effektiv verfügbare Rechenleistung für den Benutzer um etwa 20 Prozent steigern.

Die neue Einrichtung kann in die Modelle 90/80-3 und 90/80-4 auch nachträglich eingebaut werden. Die Anwendung von VAM erfordert das Release 7 des Betriebssystems VS/9, das Mitte 1981 ausgeliefert werden soll.

Informationen: Sperry Univac Computer-Systeme, Finkenweg, 6231 Sulzbach/Taunus, Tel.: 0 6196/700-1.