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22.09.1995

VAN-Gebuehren waren Avex zu hoch Kosten sparen mit Transport von EDI ueber das Internet

FRAMINGHAM (IDG) - Um Kosten zu sparen, setzt die Avex Electronics Inc., Huntsville, kuenftig auf das Internet als Kommunikationsmedium. Das Unternehmen hatte jahrelang seinen EDI- Datenverkehr mit Geschaeftspartnern ueber ein Value Added Network (VAN) abgewickelt.

Mit dem Wechsel zum Internet hofft Mike Gordon, Manager der Electronic Commerce Group bei Avex, die Kosten fuer die EDI- Uebermittlung deutlich zu senken, da ihm die VAN-Dienste zu teuer sind. Am Internet, das Unternehmen begann mit der Nutzung des Netzes vor drei Monaten, schaetzt Gordon die niedrigen Monatsgebuehren fuer die EDI-Transaktionen.

Zur Zeit faehrt Avex - die Company tauscht pro Monat mit den 81 Handelspartnern mehr als 100000 X12-basierte EDI-Nachrichten aus - noch zweigleisig. Doch das Unternehmen will den gesamten EDI- Verkehr vom VAN auf das Internet verlagern. Bisher nutzte Avex eine Uebersetzungssoftware von Premenos Corp., um die von der AS/400 kommenden Daten in das EDI-Format zu konvertieren.

Zur Realisierung des Internet-Zugangs nutzt Avex einen LAN- basierten Server, auf dem eine Unix-Variante der Software laeuft. Diese verpackt die X12-Daten in einen Multi-purpose-Internet Mail- Extension-Umschlag (MIME). MIME ist eine Erweiterung des Internet- E-Mail-Protokolls SMTP, das die Uebertragung binaerer Dateien wie X12 unterstuetzt. Die Pakete verschickt das Unternehmen dann ueber einen Frame Relay Link mit 256 Kbit/s.

Zur Abschottung des eigenen Netzes gegenueber dem Internet hat die Company eine Firewall installiert. Zudem werden die EDI- Mitteilungen gemaess RSA verschluesselt und mit einer digitalen Unterschrift versehen, um ihre Authentizitaet zu gewaehrleisten.