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24.10.1986 - 

Antwort auf Workstation-Announcements der Konkurrenz:

VAXstation jetzt mit zwei Bildschirmen

MÜNCHEN (CW) - Eine abgeänderte Konfiguration Ihrer VAXstation II/GPX, die mit zwei Bildschirmen ausgestattet ist, hat Digital Equipment GmbH vorgestellt. Damit will das Unternehmen eigenen Angaben zufolge Unix-Anwendern eine preisgünstige Farbgrafik-Station mit insgesamt acht Darstellungsebenen anbieten.

Bereits im Januar wurde die Basisversion der Maschine, die VAXstation II/GPX, angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Grafik-Workstation, die auf der MicroVAX-II und dem VLSI-Grafikprozessor von DEC basiert und für 135 000 Mark angeboten wird. Bei dieser Erweiterung wurde nun auf zwei Monitore und zwei Konsolen zurückgegriffen, die jedoch auf einem einzigen MicroVAX-II-Prozessor laufen. Den Preis für diese ab sofort erhältliche Konfiguration beziffert DEC auf rund 125 000 Mark. Sie läßt sich entweder von zwei unabhängigen Benutzern oder im zweifachen Anzeigemodus, der einem Benutzer zwei Grafikanzeigen bietet, einsetzen.

In der ersten Version erhält jeder User einen dedizierten Grafikprozessor sowie eine entsprechende Fenstersteuerung und verfüge dadurch über eine hohe Grafikleistung. Laut Anbieter greift der Grafik-Koprozessor hierbei auf eine Anzeigenliste im virtuellen Hauptspeicher, zu und bearbeitet sie ohne direkte Beteiligung der Micro-VAX-Zentraleinheit.

Parallel dazu kann Digital die Verteilung der Rechnerleistung mittels eines sogenannten X-Fenster-Systems auf Netzwerkbasis zwischen der MicroVAX und größeren VAX-Systemen wie beispielsweise dem 8800-Rechner anbieten. Als System für zwei Benutzer bietet die VAXstation II/GPX dem Unix-Anwender in den Bereichen CAD/CAE, Software-Entwicklung, Geowissenschaften und Universitäten acht Darstellungsebenen sowie die üblichen Fähigkeiten einer Farbgrafik-Workstation. Als weitere Systemmerkmale der VAXstation II/GPX werden Fenstertechnik, verschiedene Grafikschnittstellen und eine Auswahl an Netzwerkoptionen genannt.

Eine standardmäßige GPX-Konfiguration mit zwei Bildschirmen beinhaltet nach DEC-Angaben einen MicroVAX-II-Prozessor mit Gleitkommaeinheit, eine Hauptspeicherkapazität von 5 MB, die auf 9 MB erweiterbar ist und eine 71 -MB-Plattensteuerung. Außerdem sind zwei Grafikprozessoren mit acht Darstellungsebenen dabei, eine Softwarelizenz für die Betriebssysteme Ultrix-32m und -32w, zwei 19-Zoll-Monitore, zwei Mäuse sowie zwei Tastaturen mit entsprechender Verkabelung. Als Optionen kann das Unternehmen zudem Erweiterungspakete liefern, mit denen sich bestehende IIer-VAXstations, die GPX-Modelle und VAX-II-Maschinen im Feld zu 2-Monitor-Konfigurationen ausbauen lassen. Diese Erweiterungspakete pro Bildschirm kosten rund 47 000 Mark.