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24.07.1998 - 

Stärkeres Engagement der Industrie gefordert

VDE verlangt Anreize für ausländische Studenten

Die Zahl ausländischer Studenten an deutschen Hochschulen ist laut VDE seit Jahren stark rückläufig. Sie werde "der Bedeutung Deutschlands als Industrie- und Exportnation bei weitem nicht mehr gerecht", so der VDE-Vorsitzende Hermann Wolters. Mittel- und langfristig werde dieser Trend den "Erfolg der globalen Zusammenarbeit gefährden".

So wendeten Studieninteressierte der aufstrebenden Industrienationen Asiens Deutschland immer häufiger den Rücken zu, um in den USA, Großbritannien oder Australien zu studieren. Um dem entgegenzuwirken, entwickelten deutsche Hochschulen bereits Studienangebote für den internationalen Bildungsmarkt. Der VDE plädiert in einer kürzlich herausgegebenen Empfehlung auch dafür, auf den Vordiplom- und Diplomzeugnissen einzelne Ausbildungsleistungen in Englisch zu vermerken.

Von der Politik erwartet der VDE, Hochschulen bei ihren Initiativen zu unterstützen, wettbewerbsfördernde Freiräume für neue Konzepte zu schaffen sowie alle Einschränkungen zu beseitigen, die diese Entwicklungen behindern könnten. Ein wichtiges Anliegen für die Wirtschaft sollte die Werbung für das Ingenieurstudium in Deutschland sein. Der VDE erwartet insbesondere von Unternehmen der Elektro- und Informationstechnik, in ihre Auslandsaktivitäten die Werbung von Studenten einzubeziehen. Dazu sollten sie verstärkt Praktikantenplätze zur Verfügung stellen, Stipendien gewähren und Patenschaften für Studenten übernehmen.