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19.10.1984 - 

Informationstechnik stufenweise installieren:

VDMA fördert Ausbildung mit Computer

FRANKFURT/M. (lo) - Die Fördergemeinschaft "Computer und Bildung" wurde von dein Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA), in Frankfurt am Main, Fachgemeinschaft Büround Informationstechnik, jetzt ins Leben gerufen. Als Geburtshelfer mit von der Partie war der Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie (ZVEI). Hauptziel ist die Integration des Werkzeugs Computer in Lehrplan und Schule.

"Die Grundidee der Fördergemeinschaft ist es, eine Beschleunigung in Aus- und Weiterbildung im schulischen und entsprechendem Unterricht initiieren zu helfen - Nachholbedarf, aber auch die schnelle innovative Entwicklung läßt dies angezeigt sein", formuliert Günther Möller, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft. Um dieses Ziel an allgemein- und berufsbildenden Schulen zu verwirklichen, plant die Fördergemeinschaft erste Schritte im Schulbereich, bei den zuständigen Ministerien und der Industrie. Zunächst soll Information und Aufklärung Lehrer, Lehrerorganisationen und Institutionen zur Weiterbildung von Lehrkräften, aber auch zuständige Ministerien und Behörden von der Notwendigkeit flächendeckender informationstechnischer Bildung überzeugen.

Die Bildungsanstrengungen der Industrie auf diesem Gebiet sollen aufgezeigt, sowie das vorhandene Instrumentarium an Hard- und Software für Unterrichtszwecke herausgestellt werden. Zudem wird eine Übersicht über den Stand informationstechnischer Bildung in den einzelnen Bundesländern Klarheit schaffen.

Die Mithilfe bei der Erarbeitung und der Realisation von Konzepten zur Verbesserung der Ausbildung von Schülern und Lehrern in der Informationstechnik sieht die Fördergemeinschaft als weiteren Schritt auf dem Weg zur Integration der Informationstechnik an. Dies wird in "enger Zusammenarbeit mit den für Bildungsfragen befaßten staatlichen Stellen" geschehen. Vertreter der kommunalen Spitzenverbände sowie des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft (BMBW), des Bundesministeriums für Forschung und Technologie (BMFT) und der Bund-Länder-Konimission (BLK) einigten sich darauf, zunächst schwerpunktmäßig gemeinsame Konzepte für die Lehreraus- und -fortbildung zu erarbeiten.

"Von einer solchen gemeinsamen Arbeit verspreche ich mir ganz wesentliche Impulse gerade für, diesen wichtigen Aspekt der Ausbildung von Lehrern und wiederum von deren Ausbildern", sagte Möller dazu. Für den Ansatzpunkt auf länderübergreifender Ebene soll ein Expertenausschuß unter Vorsitz des Geschäftsführers Günther Möller dazu. Für den Ansatzpunkt auf landerübergreifender Ebene soll ein Expertenausschuß unter Vorsitz der Geschäftsführers Günter Möller gebildet werden, dein Vertreter der Industrie und der öffentlichen Hände angehören.