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13.10.2009

VDMA sieht Signale für eine Marktstabilisierung

BERLIN (Dow Jones)--Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau sieht erste Signale einer Marktstabilisierung, rechnet aber noch mit lange anhaltenden Problemen. "Heute gibt es erste Anzeichen dafür, dass wir so langsam wieder festeren Boden unter die Füße bekommen", sagte Manfred Wittenstein, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) am Dienstag in Berlin. Allerdings werde die Branche "noch geraume Zeit zu kämpfen haben", fügte Wittenstein auf dem Maschinenbau-Gipfel hinzu.

BERLIN (Dow Jones)--Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau sieht erste Signale einer Marktstabilisierung, rechnet aber noch mit lange anhaltenden Problemen. "Heute gibt es erste Anzeichen dafür, dass wir so langsam wieder festeren Boden unter die Füße bekommen", sagte Manfred Wittenstein, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) am Dienstag in Berlin. Allerdings werde die Branche "noch geraume Zeit zu kämpfen haben", fügte Wittenstein auf dem Maschinenbau-Gipfel hinzu.

Wittenstein stellte gar in Zweifel, ob der deutsche Maschinen- und Anlagenbau überhaupt zu seinem in den Hochzeiten vor der Wirtschaftskrise verzeichneten Niveau zurückkehren kann: "Niemand weiß, ob und wann wir auf alte Höhen zurückkehren werden", sagte der VDMA-Präsident. Derzeit produziere die Branche nur noch auf 75% des Vorjahresniveaus.

Der Branchenverband nutzt den Gipfel in Berlin auch für Forderungen an die neue Regierung. Deutschland schleppe "eine Reihe struktureller Probleme" mit sich, die er "durchaus beunruhigend finde", sagte Wittenstein. Er machte "hausgemachte Standortdefizite" aus, deretwegen in Deutschland seit Jahren zu wenig investiert werde.

Er gehe davon aus, dass die neue Bundesregierung vielfach nicht langwierige Gesetzgebungsprozesse abwarten müsse, sondern "sofort loslegen" könne. Der VDMA hat seine politischen Forderungen für die ersten 100 Tage der Regierung auf 20 Seiten zusammengefasst.

Zur Exportorientierung der deutschen Industrie gebe es keine ernsthaften Alternativen, erklärte Wittenstein. "Die internationale Arbeitsteilung ist die Wohlstandsmaschine schlechthin", sagte der Verbandspräsident. "Die Vorstellung eines Rückzugs auf ökonomische Kleinstaaterei ist absurd", fügte er hinzu.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau brauche aber eine rascher wirkende Vorbeugung gegen eine drohende Kreditklemme. Der Verband will sich dafür einsetzen, dass Banken die Kreditwürdigkeit der Unternehmen nicht nur nach deren Bilanzen, sondern auch nach deren Zukunftsprognosen beurteilen. Dafür will sich der VDMA auch die Unterstützung der Politik sichern.

Webseite: www.vdma.org -Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires, +49 89 55214030, matthias.karpstein@dowjones.com DJG/mak/kth/hab Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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