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20.12.1996 - 

Bündnis mit RWE nur noch Formsache

Veba-Chef fordert neutrale Regulierungsbehörde

Die Entwicklung des deutschen Telecom-Marktes steht und fällt nach Ansicht des Veba-Vorstandsvorsitzenden Ulrich Hartmann mit einer aktiven und unabhängigen Regulierungsbehörde. Um so bedauerlicher sei es, daß Aufbau, Besetzung und Konturen dieser Behörde ein Jahr vor der endgültigen Öffnung des Marktes noch nicht einmal in Ansätzen erkennbar seien.

Der Veba-Chef forderte die Bundesregierung auf, dafür Sorge zu tragen, daß die Behörde organisatorisch und personell in der ersten Hälfte des kommenden Jahres "steht", damit sie am 1. Januar 1998 handlungsfähig ist. Sonst bestehe die Gefahr, daß die Deutsche Telekom ihr faktisches Monopol weiter zementiere.

Die eigene Telecom-Tochter Vebacom wartet Hartmann zufolge ungeduldig auf ihren vollständigen Markteintritt. Die Unsicherheit über die Einführung der umstrittenen Großkundenrabatte der Deutschen Telekom habe den Markt zunächst gebremst. Trotzdem seien bereits Teilerfolge erzielt worden, etwa durch Verträge mit dem Festnetzcarrier Worldcom, der künftig Veba-Infrastruktur nutzen wird. Die Verträge über eine Allianz mit RWE seien zwar noch nicht unterschrieben, hier gebe es aber keine gravierenden Probleme mehr, sagte Hartmann weiter.