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Veba weist Spekulationen über Entlassung von Ulf Bohla zurück


03.04.1998 - 

Veba weist Spekulationen über Entlassung von Ulf Bohla zurück Poker über Otelo-Einstieg von Bell South dauert an

Das seit langem schwelende Gerücht über die Beteiligung von Bell South an Otelo hat neue Nahrung erhalten.Der Chef der Veba AG, Ulrich Hartmann, hatte die Gerüchteküche zusätzlich zum Brodeln gebracht, als er kürzlich auf der Bilanzpressekonferenz der Veba Verhandlungen mit dem Unternehmen aus Atlanta einräumte, ohne jedoch weitere Details zu nennen.

Zusätzlich genährt wurden die Spekulationen über einen Einstieg von Bell South durch die bereits bestehende indirekte Partnerschaft mit den beiden Otelo-Müttern Veba und RWE.Der US-Carrier ist nämlich mit 22,5 Prozent an dem Mobilfunk-Netzbetreiber e-plus beteiligt, Veba und RWE halten durch den Gesellschafter Otelo 60,25 Prozent.

Für viele Marktbeobachter läge eine weitere Verflechtung der drei Großunternehmen mit Otelo deshalb auf der Hand.Der wichtigste Vorteil: Otelo hätte endlich auch einen internationalen Partner, der Erfahrung im TK-Business einbringt und den lukrativen US-Markt erschließt.

Allerdings gibt es zwischen den Verhandlungspartnern inoffiziellen Quellen zufolge noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen.Angeblich wollen sich die Amerikaner lediglich über ihren e-plus-Anteil einkaufen und im Gegensatz zu den Deutschen den Schwerpunkt mehr auf den Mobilfunk als auf das Festnetz legen.Außerdem soll Bell South die Ablösung des gesamten Otelo-Managements, allen voran Vorstand Ulf Bohla, sowie eine höhere Beteiligung als 22,5 Prozent fordern.

Auf Anfrage der COMPUTERWOCHE bestätigten Sprecher von Veba und Otelo zwar die laufenden Verhandlungen, wollten zu den genannten Hindernissen aber keine Stellung nehmen."Wir hoffen, daß die Verhandlungen bald zum Abschluß kommen", verlautete seitens Otelos.Die Entscheidung darüber, ob das Management ausgetauscht werde, so die Sprecherin, liege allein in den Händen der Shareholder.

Die Pressestelle der Veba AG wies eine bevorstehende Entlassung des Otelo-Vorstands als bloßes Gerücht zurück.Die Sprecherin räumte aber ein, man sei in der Endphase der Verhandlungen, egal ob es zu einer Beteiligung von Bell South komme oder nicht.