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27.09.1996 - 

Gaswirtschaft plant bundesweites Network

Vebacom nutzt Glasfaser des Ruhrgas-Netzwerks

"Wir werden mit Partnern aus der Gaswirtschaft eine Gesellschaft gründen, die ein flächendeckendes Telekommunikationsnetz realisieren kann", kündigte Rolf Beyer, Mitglied des Vorstandes der Ruhrgas AG, die ehrgeizigen Pläne seiner Branche an. Noch ist dieses Vorhaben nicht offiziell, aber Beyer ist sich der Realisierung sicher. Für den Ausbau eines solchen Netzes stehen über 30000 Kilometer Ferngastrassen zur Verfügung und könnten alle wesentlichen Städte Deutschlands in das Netz integriert werden.

Ulf Bohla, Vorsitzender der Geschäftsführung Vebacom, zeigte sich mit dem Deal ebenfalls zufrieden. Mit dem neuen Vertrag verfügt die Vebacom, einschließlich der schon realisierten Strecken, zukünftig über rund 7000 Kilometer Glasfaserstrecke und erreicht damit eigenen Angaben zufolge die 40 wichtigsten deutschen Städte mit einer Kapazität von 2,5 Gigabit/Sekunde pro Faser. "Damit ist eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Einstieg in den Markt nach der Liberalisierung gegeben", sagte Bohla.

Partnerschaften, unter anderem mit Bosch Telecom, werden im Zusammenhang mit einer Ringstruktur des geplanten Netzwerks nach Bohlas Aussagen zu einer sehr hohen Zuverlässigkeit führen. Ein erstes Teilnetz wird ab Anfang 1997 die Städte Hamburg, Hannover, Kassel und Frankfurt am Main verbinden. Vebacom will 600 Millionen Mark in den technischen Ausbau des Netzes investieren. Die Ruhrgas AG ihrerseits spricht von einem Investment in Höhe von 300 Millionen Mark für den reinen Streckenausbau.