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Electronic-Commerce-Lösung auf der Systems gezeigt

Vebacom und RWE bauen auf Netz-Infrastruktur

25.10.1996

Veba und Cable & Wireless verfügen durch die Allianz mit RWE über eine zusätzliche Netzbasis von mehr als 8000 Kilometern Glasfaserkabel. Dazu kommt das bisherige Vebacom-Transportnetz: Es umfaßt 2000 Kilometer Glasfasernetz von Preussen Elektra, einen Vertrag mit Wingas über 1200 Kilometer und die Option auf zukünftige Strecken sowie den kürzlich geschlossenen Ruhrgas-Vertrag (siehe CW Nr. 39 vom 27. September 1996, Seite 39).

Insgesamt verfügt Veba derzeit über ein Glasfasernetz von 15 000 Kilometern Länge, allerdings hauptsächlich im Norden der Republik. Im Hinblick auf das Telekommunikationsgesetz geht Wolfgang Steiert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vebacom Service GmbH, Köln, davon aus, daß es zu "natürlichen Allianzen" mit den privaten Unternehmen kommen wird, deren Schwerpunkt im Süden liegt. Über einen Beitritt Thyssens zu den Partnern Veba, RWE und Cable & Wireless werde noch verhandelt, wie es in München hinter vorgehaltener Hand hieß.

Als Stärken der Vebacom nannte Steiert außer der vorhandenen Infrastruktur die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern sowie - wenig konkret - die eigene Erfahrung im Umgang mit Kunden. Cable & Wireless beispielsweise kenne sich aus mit Märkten in allen Phasen der Deregulierung. Das Joint-venture Veba/RWE biete das gesamte Spektrum der TK-Dienste: Telefonie-, Daten- und Multimedia-Dienste im Festnetz und auf Kabel-TV-Netzen sowie Mobilfunk mit e-plus. Wie Steiert erklärte, würde der Veba-Konzern seine Beteiligung von 30 Prozent am Mobilfunkbetreiber e-plus gerne zu einer Mehrheit ausbauen. Nach eigenen Angaben verfügt Vebacom über 700 Firmenkunden im Bereich Corporate Networks für Daten und Sprache sowie Mehrwertdienste wie zum Beispiel Electronic Mail, EDI und Fax.

Auf dem Systems-Messestand von Vebacom stand Electronic Commerce im Vordergrund. Anhand eines Musterunternehmens demonstrierte der Düsseldorfer Anbieter die Bearbeitung einer Bestellung. Geht per Electronic Data Interchange (EDI), Fax, E-Fax, E-Mail, Internet oder Telefon die Order des Kunden ein, beginnt im Unternehmen ein Workflow-Prozeß. Der Auftrag wird an alle beteiligten Stellen weitergeleitet. Das betrifft zum Beispiel das Zentrallager, externe Zulieferer oder den Spediteur. Ist der Vorgang abgeschlossen, lassen sich die elektronischen Dokumente verwalten und archivieren. In Kombination mit Softwareprodukten, Dienstleistungen und dem firmeneigenen Sprach-Daten-Netz ermöglicht die Applikation "LEU" von Vebacom auch die Kalkulation von Ressourcen, Arbeitskapazitäten, Zeit und Kosten.