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02.05.2007

Ver.di ignoriert Telekom-Ultimatum - Streik sehr wahrscheinlich

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Im Personalkonflikt bei der Deutschen Telekom AG haben sich die Fronten weiter verhärtet. Die Gewerkschaft ver.di ließ am Mittwoch wie angekündigt ein Ultimatum des Bonner Konzerns zu seinen Forderungen verstreichen, wie ihr Funktionär Ado Wilhelm der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires sagte. Die Telekom will rund 50.000 Beschäftigte in drei Subunternehmen ausgliedern. Sie sollen dort für weniger Geld länger arbeiten.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Im Personalkonflikt bei der Deutschen Telekom AG haben sich die Fronten weiter verhärtet. Die Gewerkschaft ver.di ließ am Mittwoch wie angekündigt ein Ultimatum des Bonner Konzerns zu seinen Forderungen verstreichen, wie ihr Funktionär Ado Wilhelm der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires sagte. Die Telekom will rund 50.000 Beschäftigte in drei Subunternehmen ausgliedern. Sie sollen dort für weniger Geld länger arbeiten.

Die konkreten Vorstellungen des Konzerns dazu hatte ver.di vorige Woche abgelehnt und die Verhandlungen abgebrochen. Die Telekom hatte eine Erklärungsfrist bis Mittwochmittag gesetzt. "Wir lassen uns weder zeitlich noch inhaltlich unter Druck setzen", sagte Wilhelm dazu. Es sei "sehr wahrscheinlich", dass die Große Tarifkommission am Freitag zur Urabstimmung aufrufe und dass es zu einem Streik gegen die Telekom komme.

Für diesen Mittwoch waren in Nordrhein-Westfalen weitere Warnstreiks mit bis zu 2.300 Beschäftigten geplant. Am Donnerstag, wenn die Hauptversammlung der Telekom in Köln stattfindet, sollen nach Wilhelms Worten bundesweit sehr viele Mitarbeiter vorübergehgend die Arbeits niederlegen. Die Telekom behält sich vor, die Ausgliederung auch ohne Zustimmung der Gewerkschaft zum 1. Juli vorzunehmen. Sie will durch die Maßnahme die Produktivität erhöhen und die Personalkosten senken.

Webseiten: http://www.telekom.de

http://www.verdi.de

DJG/stm/brb

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