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05.10.1984 - 

Cobol-Generator für BS2000-User:

Verbindungsglied Zweier Technologien

BERLIN (pi) - Eine Brücke zwischen Sprachen der 4. Generation und Cobol soll der Cobol-Generator "Genform'" schlagen, der gemeinsam vom Softwaretest e. V. (STEV) und dem Berliner Systemhaus Volker Raschke entwickelt wurde.

Die nichtprozeduralen Sprachen der 4. Generation gewinnen immer mehr Anhänger: Man sagt dem Computer nur noch, WAS man von ihm will und nicht mehr WIE man zu dem Ergebnis kommt. Vielfach entsteht dabei jedoch ein Akzeptanzproblem bei den Anwendern, denn Ausnahme- und Sonderbehandlungen im Verarbeitungsablauf sind mit den Sprachen der 4. Generation meist recht aufwendig, in Cobol dagegen ziemlich einfach zu erstellen.

Der vorgestellte Generator verwendet auf der Eingabeseite Sprachmittel der 4. Generation in deutscher Sprache. Ergebnis eines Übersetzungslaufes ist ein Cobol-Quellprogramm, das jedoch, in Abhängigkeit von den Steueranweisungen, auch sofort compiliert und zur Ausführung gebracht werden kann. Die Sprachelemente bestehen aus einem Satz von Schlüsselworten, die gut verständlich und deshalb auch leicht erlernbar sind.

Das von Genform erstellte Cobol-Programm ist nach einem gleichbleibenden Schema strukturiert und nach den Regeln der DIN 66220, soweit zutreffend, auch normiert. Durch die Erstellung von strukturierten Cobol-Quellen unterscheidet sich das Produkt von den meisten sogenannten "Lood-&-Go-Systemen" die von der Benutzersprache unmittelbar im Maschinencode münden. Die generierten Programme sind jedoch auch ohne das Erstellungswerkzeug ablauffähig und wartbar.

Zur Zeit läuft Genform unter BS2000; eine IBM-Version unter CICS ist in Entwicklung.