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06.06.1980 - 

Kriterien für die Auswahl von Datenerfassungsgeräten:

Verfügbarkeit geht über Geschwindigkeit

ELLICOTT CITY (cw) - Drei ausschlaggebende Kriterien zieht der Datenverarbeiter beim Kauf eines neuen Apparates heran: Zuverlässigkeit, Flexibilität und Unterstützung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die die US-amerikanische Impact Marketing Services (IMS), Ellicott City, einem Bericht der Computerworld zufolge durchgeführt hat. Das Meinungsforschungsinstitut befragte 110 Datenverarbeitungsmanager und Dateneingabespezialisten aus zehn Wirtschaftsbereichen nach der Eignung von sechs Kriterien zur Auswahl der Eingabegärete. Die wichtigsten Kriterien erhielten eine niedrige, die relativ unwichtigsten eine hohe Punktzahl.

Bei der Auswahl ihres Datenerfassungssystems liegen die Leute aus der verarbeitenden Industrie im Durchschnitt. An erster Stelle rangiert den Untersuchungen der IMS zufolge die Sicherheit der Maschine. Sie erhielt die Note 1,8, während Flexibilität und Unterstützung (Support) jeweils 3,5 Punkte auf sich vereinigten. Der Durchsatz folgte mit 3,7 Punkten. Preis wie Bedienungsfreundlichkeit wurden mit jeweils 4,1 Punkten bewertet.

Auch innerhalb der Versicherungen rangierte die Zuverlässigkeit des Erfassungssystems an erster Stelle. Sie erhielt 2,5 Punkte und erwies sich damit für die Befragten als weniger wichtiges Kriterium als in der verarbeitenden Industrie, berichtet die Computerworld. Die Flexibilität lag mit 3,1 Punkten an zweiter Stelle. Auf den Preis geben die sich in Geldnähe bewegenden Versicherungen eher Acht als die verarbeitende Industrie. Mit 3,6 Punkten erwies er sich als wichtiger als die Einfachheit der Handhabung (3,8), Support (3,9) und Durchsatz (4,0).

Finanziers beantragen Sonderstellung

Die Datenverarbeiter im Finanzsektor nehmen gegenüber fast allen übrigen Wirtschaftszweigen eine Sonderstellung ein. Sie kaufen ein Datenerfassungsgerät in erster Linie nach seiner Flexibilität, die sie mit 2,1 bewerteten. Die Zuverlässigkeit folgt mit 2,2 Punkten zwar dicht, aber dennoch auf dem zweiten Platz. Die übrigen Entscheidungskriterien liegen entsprechend der Norm. An dritter Stelle steht die Unterstützung (3,0). Es folgt die Bedienungsfreundlichkeit (3,5) und der Durchsatz (4,1). Der Umfrage nach spielen die Kosten im Finanzbusiness keine Rolle. Als Entscheidungskriterium taucht der Preis auf dem fünften Platz mit 5,4 Punkten auf.

In der Bewertung von Flexibilität stimmt der Dienstleistungsbereich mit den Finanziers überein. Sie erhielt die Wertung 1,9, gefolgt von der Zuverlässigkeit mit 2,2. Gewünscht waren aber, so die Computerworld, schnelle Maschinen. Der Durchsatz erhielt 3,5 Punkte, gefolgt vom Support mit 3,7, dem Preis (4,3) und der Handhabung (5,2).

Der Großhandel ist der IMS-Studie zufolge auf Verläßlichkeit angewiesen. An zweiter Stelle rangiert die Einfachheit im Umgang mit der Maschine (3,3), dann der Durchsatz (3,5) Support und Flexibilität und der Preis der mit 4,7 Punkten das Schlußlicht in der Bedeutungsskala bildet. Demgegenüber halten die Einzelhändler den Support für das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Wahl eines Datenerfassungsgerätes. Es erhält den Wert 1,5, gefolgt von der Zuverlässigkeit (2,0), der Flexibilität im Einsatz (3,8), dem Preis (4,0), der Leistung (4,3) und der Bedienungsfreundlichkeit (5,5) .

Im Bereich Erziehung nimmt die Zuverlässigkeit des Erfassungssystems einen besonderen Stellenwert ein. Sie rangiert mit weitem Abstand ganz oben, so die Computerworld nach dem Ergebnis der Studie Die übrigen Kriterien folgen dicht aufeinander. Der Preis steht an zweiter Stelle (3,2), gefolgt von der Einfachheit in der Bedienung des Systems (3,4), dem Durchsatz (4,4) und der Unterstützung (4,6).

Verwaltungsmann achtet auf Verläßlichkeit

Der erste Blick des Datenverarbeiters aus der Verwaltung richtet sich auf die Zuverlässigkeit des Eingabegerätes. Ihm folgen der Studie nach auf dem zweiten Platz die beiden Kriterien Preis und Flexibilität mit jeweils 2,8. Support und Einfachheit stehen wieder beide auf dem dritten Rang mit 4,4. Der Durchsatz liegt mit 4,6 auf dem Platz für relativ unwichtige Eigenschaften. (Was die IMS nicht, die CW doch anklingen lassen möchte: Vielleicht erfolgt die Auswahl eines Datenerfassungsgerätes in der Verwaltung nach dem Vorurteil, das über einen guten Beamten kursiert .)

Im Transportwesen fällt die Entscheidung für ein Erfassungsgerät in erster Linie nach seiner Flexibilität (2,5). Erst dann folgen Zuverlässigkeit und Support.

Wie bei jeder Befragung, so behielt auch die IMS ein Pöstchen mit Diversen übrig. Die Datenverarbeiter, die sich keiner der vorgenannten Branchen zuordnen ließen, verhalten sich dem Bericht der Computerworld zufolge völlig normal: erst kommt die Zuverlässigkeit (1,5), dann schließen sich Flexibilität (3,0), Support (3,3) Durchsatz (3,5), Preis (4,0) und Einfachheit in der Bedienung (5,5) an .

Informationen: IMS, 10318 Globe Court, Ellicott City, Md. 21043.