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13.10.1989 - 

Expertise der Yankee Group über Industrie-Netze

Verfügbarkeit von Produkten entscheidet über MAP-Erfolg

BOSTON (IDG) - Der Erfolg von MAP 3.0 steht und fällt mit der Verfügbarkeit von entsprechenden Produkten und gelungenen Gehversuchen erster Anwender. Eine jüngst erschienene Studie des Marktforschungsunternehmens Yankee Group unterstreicht, daß von MAP-Implementationen auf breiterer Basis noch nicht die Rede sein könne.

Die Expertise mit dem Titel "lndustrial Networks: Standards Update" schätzt das Marktvolumen von MAP-basierten Angeboten und verwandten Services auf 25 Millionen Dollar in diesem Jahr. Bis 1990 sei mit einem Anstieg auf 36 Millionen Dollar zu rechnen. Und zu diesem Zeitpunkt würden immerhin zwölf Anbieter mit Komponenten aufwarten können, die "durch und durch" mit der Version 3.0 in Einklang stünden.

Zur Zeit müsse man MAP-Anwender noch mit der Lupe suchen. Eine eigentliche Wende auf diesem Gebiet sei erst in drei Jahren zu erwarten. Den Ansatz ankurbeln könnten Komponenten, die Ebene sieben im Rahmen des Manufacturing Automation Protocol "ausfüllen". Keith Belton, Direktor des Planungsdienstes für Fertigungsbelange, konstatiert, daß nur ein verschwindender Bruchteil der Industrieunternehmen ein an den Standard ausgerichtetes Netzwerk implementiert hat. Die MAP-Akzeptanz sei in erster Linie deswegen so gering, weil es an der Verfügbarkeit von Produkten hapere. Diese wiederum sei der Konfusion der Anbieter zuzuschreiben, wenn es darum ginge, Upgrades von MAP 2.1 zu MAP 3.0 vorzunehmen. Belton betonte auch, daß viele Benutzer an und für sich nichts anderes als eben MAP 3.0 installieren möchten.