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30.11.2007

Vergleich im Streit um T-Online-Fusion vorgeschlagen ... (zwei)

Der Anwalt von der Kanzlei Dreier Riedel Rechtsanwälte hob hervor, dass der Vergleichsvorschlag der Deutschen Telekom die Möglichkeit biete, das mit den Minderheitsaktionären geführte Verfahren schnell und vergleichsweise kostengünstig zu erledigen. "Im Rahmen einer gerichtlichen Entscheidung besteht dagegen die Möglichkeit einer wesentlich höheren Zuzahlung", sagte Riedel. Von der Telekom war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Der Anwalt von der Kanzlei Dreier Riedel Rechtsanwälte hob hervor, dass der Vergleichsvorschlag der Deutschen Telekom die Möglichkeit biete, das mit den Minderheitsaktionären geführte Verfahren schnell und vergleichsweise kostengünstig zu erledigen. "Im Rahmen einer gerichtlichen Entscheidung besteht dagegen die Möglichkeit einer wesentlich höheren Zuzahlung", sagte Riedel. Von der Telekom war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Die Kläger monieren, dass ein im Rahmen der Verschmelzung gutachterlich ermittelter Ertragswert der T-Online bei etwa 14,70 EUR pro Aktie lag, das vereinbarte Umtauschverhältnis dann jedoch nur rund 8,20 EUR je Anteilschein bedeutete. Aus ihrer Sicht waren einige der Annahmen, die die Telekom für den weiteren Geschäftsverlauf des Konzerns und der Internettochter getroffen hatte, unrealistisch.

So sei das von der Telekom ausgewiesene Ergebnis vor Zinsen und Steuern 2006 als erstem Jahr nach der Verschmelzung 55% tiefer ausgefallen als im Verschmelzungsbericht geschätzt. Aufgrund dieser Gewinnerwartung im Rahmen der auf zehn Jahre angesetzten Planungsperiode sei für das Bonner Unternehmen ein Wert von rund 28,30 EUR pro Aktie errechnet worden. Zum selben Zeitpunkt sei das Papier an an der Börse aber nur für gut 15 EUR gehandelt worden.

Die Telekom hatte die Fusion 2005 gegen breiten Widerstand aus den Reihen der T-Online-Aktionäre erzwungen. Viele hätten ihre im TecDAX notierten Papiere gerne behalten. Die Telekom hatte argumentiert, die Rückführung der T-Online, die sie erst im Frühjahr 2000 an die Börse gebracht hatte, sei zwingend notwendig, um Internet- und Festnetzprodukte aus einer Hand anbieten zu können.

Webseite: http://www.telekom.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/smh

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