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13.02.2007

Verisign sichert DNS-Root-Server

Nachdem erneut Hacker zentrale Systeme des Domain Name System angegriffen haben, will Verisign die Verwaltung der .com- und .net-Domains überarbeiten und besser schützen. Der Plan umfasst auch, die Root-Server-Kapazität bis 2010 zu verzehnfachen. Ferner möchte das US-amerikanische Unternehmen die Netzanbindung der Root-Server von derzeit 20 auf mehr als 200 Gigabit pro Sekunde erhöhen. Verisign sieht dafür Investitionen in Höhe von mehr als 100 Millionen Dollar vor.

Angriff ohne Folgen

Wie anfällig das DNS-System ist, zeigte sich unlängst wieder: Hacker hatten DNS-Root-Server, also das Herzstück des World Wide Web, erfolgreich angegriffen. Drei der insgesamt 13 Systeme wurden von den Kriminellen aus Südkorea mit Datenmüll beschossen. Zwar gingen die Rechner in die Knie, da jedoch die Dienste auf andere, verfügbare Computer verlagert wurden, blieb der Angriff weitgehend ohne Folgen. Gleichwohl handelte es sich Experten zufolge um eine groß angelegte Attacke. Betroffen waren Root-Server, die das US-amerikanische Verteidigungsministerium, die Domain-Verwaltungsbehörde Icann und das Internet-Unternehmen Ultradns betreiben.

Bereits im Oktober 2002 hatten Hacker versucht, die 13 Root-Server in die Knie zu zwingen, waren jedoch nicht erfolg- reich. (fn)