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02.11.2008

Verkauf von IDS Scheer nicht ausgeschlossen - WirtschaftsWoche

FRANKFURT (Dow Jones)--Erstmals schließt August-Wilhelm Scheer, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender des saarländischen Softwarehauses IDS Scheer, einen Verkauf des in der Krise steckenden börsennotierten Unternehmens nicht mehr aus. "Es geht um mein Lebenswerk", sagte er dem Magazin "WirtschaftsWoche". Er räumte ein, der Verkauf des Unternehmens wäre "keine unrealistische Entwicklung".

FRANKFURT (Dow Jones)--Erstmals schließt August-Wilhelm Scheer, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender des saarländischen Softwarehauses IDS Scheer, einen Verkauf des in der Krise steckenden börsennotierten Unternehmens nicht mehr aus. "Es geht um mein Lebenswerk", sagte er dem Magazin "WirtschaftsWoche". Er räumte ein, der Verkauf des Unternehmens wäre "keine unrealistische Entwicklung".

Die Gewinnmarge von IDS Scheer schrumpfte von rund 14% im Jahr 2003 auf 6% im ersten Halbjahr dieses Jahres. Das angepeilte Margenziel für 2008 wurde von 8% bis 9% auf 3% bis 4% Prozent gesenkt. Auch das lange ausgegebene Ziel, bis 2010 den Umsatz auf 600 Mio EUR zu verdoppeln, könne wohl nicht mehr erreicht werden, sagt Scheer in der "WirtschaftsWoche".

Scheer, zeigte sich zwar optimistisch, dass der begonnene größte Umbau in der Unternehmensgeschichte Erfolg zeigt. Unter anderem sollen das Software- und das Beratergeschäft enger miteinander verknüpft und Stellen im Vertrieb gestrichen werden. Auch sollen die Regionen künftig zentral von einem Vorstand gesteuert werden. Insgesamt sehen die Planungen vor, 200 der 3.000 Stellen im gesamten Unternehmen zu streichen.

Durch den Umbau soll die Rendite im kommenden Jahr wieder in den zweistelligen Bereich gehievt werden. Er wolle so weiterhin die Eigenständigkeit seiner Gründung sichern, sagt der 67-jährige. "Doch wir müssen sehen, ob Unternehmen unserer Größe noch vom Markt akzeptiert werden."

DJG/gos

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