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29.04.1983 - 

Gewerkschaften warnen vor neuen Medien:

Vernichtung von Arbeitsplätzen droht

FRANKFURT (VWD) - Die neuen Kommunikationstechniken, vom Bildschirmtext bis zur schnellen Datenübertragung, werden nach Ansicht der Gewerkschaften weitgehende Rationalisierungsfolgen haben.

Dies war das Ergebnis einer gemeinsamen Sitzung von Mitgliedern der geschäftsführenden Hauptvorstände der Deutschen Postgewerkschaft, der Rundfunk-Fernseh-Film-Union sowie der IG Druck und Papier.

Der drohenden Vernichtung von Arbeitsplätzen in allen Betrieben und Wirtschaftszweigen könne nur durch weitergehenden tarifvertraglichen Schutz und insbesondere durch Arbeitszeitverkürzung, vorrangig auf der Grundlage der 35-Stunden-Woche, Einhalt geboten werden.

Die Gewerkschaften wandten sich außerdem gegen jeden Versuch, die Deutsche Bundespost durch Teilprivatisierung des Fernmeldewesens kommerziellen Interessen auszuliefern. Die Bundespost müsse als öffentliches und gemeinwohlgebundenes Unternehmen in vollem Umfang erhalten bleiben, da dies eine wesentliche Bedingung dafür sei, die neuen Technologien und ihren Einsatz öffentlich zu kontrollieren.