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26.05.2000 - 

Kurze Entwicklungszeiten entlasten Programmierer

Versata bietet Lösung für automatisierte Erstellung von E-Business-Anwendungen

MÜNCHEN (CW) - Versata Inc. mit Sitz im kalifornischen Oakland offeriert ein System, das den Großteil der Programmierung von Internet-Anwendungen automatisiert. Damit können Entwickler ohne große Java-Erfahrung auf Regeln basierende Anwendungen für das E-Business erstellen.

Unternehmen, für die E-Business-Applikationen von der Stange nicht in Frage kommen, kämpfen in vielen Fällen mit langen Entwicklungszeiten, bis eine maßgeschneiderte Lösung einsatzfähig ist. Überdies zwingen ständige Neuerungen vor allem im Business-to-Business-Markt engagierte Firmen zur häufigen Überarbeitung ihrer Web-Anwendungen und deren Anbindung an Legacy-Systeme. Versata, mit einer Niederlassung in Hamburg präsent, bietet hierfür ein E-Business-Automationssystem, das den damit verbundenen Programmieraufwand reduziert.

In einem ersten Schritt müssen die Anforderungen an eine neue Applikation definiert und als so genannte Geschäftsregeln festgeschrieben werden. Diese lassen sich anschließend über eine grafische Oberfläche in die Entwicklungsumgebung "Versata Studio" eingeben. Die Lösung genereriert laut Hersteller daraufhin rund 80 Prozent des Codes automatisch und ermöglicht so eine beschleunigte Entwicklung von Web- und Transaktionsapplikationen in HTML und Java. Versata Studio verfügt zusätzlich über ein skalierbares XML-Repository zur Verwaltung von Metadaten sowie DesignTools zur Gestaltung von Anwendungen. Zentrale Komponente der Lösung ist der "Versata Logic Server". Er unterstützt sowohl Corba als auch Enterprise-Javabeans-(EJB-)Applikations-Server- und COM+-Komponenten. Er dient als Plattform für die Umsetzung und Kompilierung der mit Studio erfassten Geschäftsregeln und arbeitet mit Standards wie JDBC, IIOP und HTTP. Darüber hinaus bietet der Logic-Server unter anderem Funktionen für das Sicherheits-und Rollen-Management.

Für die Verbindung der erstellten Applikationen mit dem Back Office und anderen Datenquellen hat Versata entsprechende Konnektoren im Portfolio. Damit können Anwender auf die Datenbanken von IBM, Informix, Microsoft sowie Oracle und Sybase zugreifen oder die Applikation über entsprechende Schnittstellen an SAP-Software oder "MQ Series" von IBM anbinden.

Die erste EJB-Version des Automationssystems beinhaltet den "Websphere Application Server" von IBM, mit der Versata eine OEM-Parterschaft abgeschlossen hat. IBM vertreibt die Lösung zusammen mit eigenen Komponenten unter dem Label "Visual Age Application Rules".