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20.11.2007

Versatel plant auch für 2008 Umsatzwachstum (zwei)

Knauer sagte auf die Frage nach freenet weiter, Versatel sei bekanntlich grundsätzlich auch an anorganischem Wachstum interessiert. Dabei kämen sowohl Unternehmen mit eigenen Netzen in Frage wie auch solche ohne Infrastruktur, aber mit einer großen Kundenzahl, wie dies bei freenet der Fall sei. "Ja, wir haben Interesse, fügte der Vorstandsvorsitzende hinzu. Weiter wollte er sich in Bezug auf freenet nicht äußern.

Das Hamburger TecDAX-Unternehmen prüft einen Komplettverkauf oder eine Aufspaltung mit Veräußerung seines Internetgeschäfts und seiner Mobilfunkaktivitäten. Gespräche mit dem DSL-Reseller United Internet, der als Favorit für eine Übernahme des Breitbandbereichs gilt, sind jetzt allerdings überraschend geplatzt. Für das DSL-Geschäft gibt es dem Vernehmen nach aber noch weitere Interessenten.

Zur geplanten weiteren Umsatzsteigerung aus eigener Kraft sagte Knauer, derzeit sei das Neukundenwachstum so stark, dass es den Preisverfall überkompensiere. Die Tarife für Standard-DSL-Verbindungen werden seiner Ansicht nach noch weiter nach unten gehen. Denkbar seien noch drei bis fünf EUR weniger für eine Zwei-Megabit-Leitung, die derzeit pro Monat netto rund 30 EUR koste. Allerdings sei die Zeit des stärksten Preisrückgangs wohl vorbei.

Für die Zukunft glaubt Knauer an eine stärkere Nachfrage nach größeren Bandbreiten. Wenn mehr entsprechende Anwendungen auf den Markt kämen, werde auch der Bedarf für DSL-Geschwindigkeiten von sechs und 16 Megabit zunehmen.

Beim DSL-Kundenwachstum hat das dritte Quartal nach den Worten des Managers eine Rekordzahl gebracht. Auch vom Umsatz her sei es die bisher beste Periode gewesen. Nach dem Einbruch im zweiten Quartal sei das Unternehmen jetzt auf einem guten Weg. Mit den Vorbereitungen für das Restrukturierungsprogramm, das ab Januar umgesetzt werden soll, liege man voll im Zeitplan. Knauer präzisierte, dass die Effizienzmaßnahmen ab 2009 zu Einsparungen von 30 Mio EUR führen sollen.

Dabei seien auch eine "Verschlankung" der Organisation und der Abbau von Hierarchien vorgesehen. In diesem Zusammenhang könne es zum Abbau von Stellen kommen, sagte Knauer. Derzeit beschäftigt Versatel rund 1.400 Mitarbeiter. Über die Besetzung des vakanten Finanzressorts soll bis Jahresende Klarheit bestehen, fügte Knauer hinzu. Man habe Kandidaten in der engeren Wahl.

Webseite: http://www.versatel.de DJG/stm/kla

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