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11.03.2008

Versatel will Verbund gegen Telekom schaffen - FTD

11.03.2008
HAMBURG (Dow Jones)--Die Versatel AG könnte sich nach Darstellung ihres Vorstandsvorsitzenden Peer Knauer "einen größeren Verbund mit Versatel, freenet, United Internet und Telefónica vorstellen". Wie Knauer der "Financial Times Deutschland" (FTD - Dienstagausgabe) sagte, entstünde damit ein Gegengewicht zu Deutsche Telekom und Vodafone-Arcor.

HAMBURG (Dow Jones)--Die Versatel AG könnte sich nach Darstellung ihres Vorstandsvorsitzenden Peer Knauer "einen größeren Verbund mit Versatel, freenet, United Internet und Telefónica vorstellen". Wie Knauer der "Financial Times Deutschland" (FTD - Dienstagausgabe) sagte, entstünde damit ein Gegengewicht zu Deutsche Telekom und Vodafone-Arcor.

Angesichts des starken Preisverfalls erwarten Branchenbeobachter im laufenden Jahr eine Übernahmewelle, schreibt die Zeitung. Hier hat sich die United Internet AG mit Kontrollbeteiligungen sowohl bei der freenet AG als auch bei der Versatel AG die beste Ausgangsposition geschaffen, sagen die Beobachter.

Versatel braucht nach Darstellung ihres Vorstandsvorsitzenden "mehr Kunden, die wir durch eine Übernahme zum Beispiel des DSL-Geschäfts von freenet gewinnen könnten", zitiert die FTD Peer Knauer.

Unklar sei allerdings, ob United Internet gewillt sei, sein DSL-Geschäft einem Verbund zu opfern: "United Internet hat keine strategischen Pläne bei uns eingereicht", sagte Knauer. United Internet habe aber signalisiert, "alles, was den Versatel-Wert steigert, mitzutragen". Das zum Verkauf stehende DSL-Geschäft von freenet könnte Versatel nach Angaben von Knauer unter Zuhilfenahme einer Kapitalerhöhung erwerben. Je freenet-Kunde rechnet er mit 400 bis 600 EUR.

Er betonte, auch eine Kapitalerhöhung zum Ausbau des Glasfasernetzes bis in die Haushalte der Kunden selbst wollten wichtige Großaktionäre mittragen. Den Ausbau, der die Übertragungsbandbreite erheblich steigern würde, plant Versatel, um einem Verdrängungswettbewerb der Telekom vorzubeugen. "Am Ende des Tages kann nur eine Glasfaser bis direkt nach Hause ein Unterscheidungsmerkmal zur Telekom sein", sagte Knauer laut Zeitung.

Der Manager kann sich vorstellen, auch Kabelbetreiber mit direktem Kundenzugang zu übernehmen - als günstigere Alternative zur letzten Meile, die das Unternehmen von der Telekom mieten müsse. Einer Übernahme des Netzbetreibers QSC erteilte er eine Absage. Zwar habe das Kölner TecDAX-Unternehmen ein großes Netz, aber keine Kunden über das Großkundengeschäft hinaus.

Webseite: http://www.versatel.de/ DJG/rio/nas

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