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Verschluckt sich Oracle an Bea?

17.10.2007
Die Übernahme brächte Wachstum, aber auch viele Probleme.

Knapp 6,7 Milliarden Dollar will Oracle für den Konkurrenten Bea Systems auf den Tisch legen. Für Konzernlenker Lawrence Ellison wäre es die zweitgrößte Übernahme nach Peoplesoft im Jahr 2005. Ob der Deal tatsächlich zustande kommt, ist noch ungewiss: Bea hat das Angebot vorerst als zu niedrig zurückgewiesen.

Über die Motive Ellisons gibt es in der Branche unterschiedliche Auffassungen. Die Übernahme stärke die technischen Ressourcen und werde die Entwicklung der eigenen Middleware-Produkte beschleunigen, erklärt Oracle selbst. Doch vor allem wegen der weitreichenden Überlappung der Produktportfolios reagieren Marktbeobachter mit Unverständnis. IDC-Analyst Rüdiger Spies sieht nur einen plausiblen Grund: "Grow or Die." Oracle wolle um jeden Preis wachsen. Noch deutlicher wird Andreas Zilch von der Experton Group: "Das Motiv für die Übernahme ist schlicht Größenwahn." Christopher Haddad, Senior Berater der Burton Group, sieht dagegen auch Chancen: Einige Bea-Produkte könnten Oracles Systeme ergänzen und dem Datenbankhersteller helfen, seine Strategie einer Service-basierenden Entwicklung von Unternehmensanwendungen voranzubringen.

(Bericht auf Seite 5). (wh)