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02.07.1999 - 

Umfrage bei Systemhäusern und VARs

Verschlüsselte Datenbanken hoch im Kurs

MÜNCHEN (CW) - Die Mehrheit der Systemhäuser und VARs will künftig eine verschlüsselte PC-Datenbank für ihre Kundenlösungen einsetzen. Dies erbrachte eine von Centura Software in Auftrag gegebene Umfrage bei 183 Unternehmen der Branche im deutschsprachigen Raum.

Die Zunahme der unkontrollierbaren Datenbestände hat DV-Entscheider laut Studie spürbar sensibilisiert. So kommen PC-Anwendungen, die wichtige, unternehmenskritische Informationen speichern, mehr und mehr in Bereichen zum Einsatz, die eine Verschlüsselung von PC-Datenbanken als dringend erforderlich erscheinen lassen. Dazu zählen Electronic-Banking-Lösungen, die sensible Finanzdaten enthalten, jedoch gleichzeitig auf den Kontakt mit Kunden angelegt sind, oder Anwendungen, die auf Notebooks laufen, die jederzeit gestohlen werden können.

74 Prozent der Befragten halten es deshalb für wichtig, daß eine PC-Datenbank außer Daten auch die gesamte Datenbankstruktur verschlüsseln kann. Immerhin 44 Prozent planen, solche Datenbanken in Zukunft in Entwicklungen für ihre Kunden einzubeziehen. Weitere 53 Prozent gaben an, "von Fall zu Fall" zu entscheiden, ob sie diesen Schritt dem Einsatz konventioneller PC-Datenbanken vorziehen sollten.

Das hohe Sicherheitsbewußtsein der Systemhäuser entspricht weitgehend dem ihrer Kunden. Als "hoch" oder "sehr hoch" stuften 42 Prozent der IT-Unternehmen das Interesse ihrer Auftraggeber an Produkten ein, die besonders auf Datensicherheit zielen.

Allerdings besteht nur eine sehr geringe Bereitschaft, Leistungseinbußen, die durch die Verschlüsselung der Daten anfallen, in Kauf zu nehmen. Bei einer großen Mehrheit von 94 Prozent war die Toleranzgrenze für den Leistungsrückgang bereits bei zehn Prozent erreicht. Die restlichen sechs Prozent würden immerhin eine Schwächung um bis zu 25 Prozent hinnehmen.

Wie sich verschlüsselte PC-Datenbanken, die erst seit kurzem zu erschwinglichen Preisen erhältlich sind, durchsetzen werden, vermochten die Befragten trotz eigenen Interesses nicht einzuschätzen.